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Glasmuseum Immenhausen

„Die Glaskunst ist weiblich“

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Framed I-III 2018 von Alexandra Geyermann.

© Foto: D. Baumgartner

Immenhausen (hak) – „Glaskunst, die; Substantiv, feminin“ - so steht es im Duden.
Ein Blick auf die Glasszene in Deutschland zeigt, dass es derzeit überraschend viele Frauen gibt, die mit diesem vielseitigen Material arbeiten. Ist die Glaskunst tatsächlich weiblich?
Die Ausstellung mit dem Titel „Die Glaskunst ist weiblich“ ist ab sofort bis 22. November 2020 zu sehen und stellt drei Künstlerinnen vor, die auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Material Glas arbeiten.
So unterschiedlich die Kunst der drei Frauen ist, die Herkunft verbindet: alle drei Künstlerinnen kommen aus Bayern, sind dort eng mit dem Material Glas und seiner Geschichte verbunden und versuchen, ihre Glasheimat durch engagiertes Auftreten bekannt zu machen. Ihre sehr unterschiedliche Arbeitsweise ermöglicht es den Besuchern, einen Einblick in die Vielfalt der Glaskunst zu bekommen.

Ursula-Maren Fitz beschäftigt sich seit 2006 mit dem Material Glas. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine reduzierte Form aus, es sind geschmolzene oder gegossene Glasobjekte, oft in Verbindung mit Bronze oder Stein, teilweise geschliffen und poliert.

Alexandra Geyermann ist ausgebildete Graveurin und Glasgestalterin und bringt mit Tief- und Hochschnitt Bildergeschichten ins Glas. Häufig gestaltet sie ihre historischen Themen oder weibliche Figuren auf Flachglas in einem Metallständer, doch werden in der Ausstellung auch Schalen zu sehen sein.

Anja Listl ist ebenfalls Glasgraveurin und Glasgestalterin und seit 1992 als Künstlerin aktiv. Bei ihren Arbeiten handelt es sich um Wandobjekte und Schalen aus gebogenem, verschmolzenem Flachglas, sind teilweise mit Glasemail bemalt und aus mehreren Teilen komponiert

Die Ausstellung möchte mit der Präsentation dieser drei unterschiedlichen Frauen wieder einmal die Vielfalt der Glaskunst dokumentieren.

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