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Holger Mück und sein Egerländer Blasorchester

Musikalische Reise durch das Egerland

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Musikalische Träumereien aus dem Egerland: Die Melodien von Holger Mück und seinem Egerländer Blasorchester kamen beim Publikum bestens an.

© Foto: privat

Hofgeismar (hak) - Holger Mück und sein Egerländer Blasorchester waren auf Einladung des Kulturforums Hofgeismar zum ersten Mal zu Gast in Hofgeismar. Geht es nach Publikum, Musikern und nicht zuletzt den Veranstaltern, dürfen die Gäste sehr gerne wiederkommen.
Auch wenn die Egerländer Musikanten gar nicht mehr alle aus dem Egerland kommen, sondern überall verstreut in Deutschland leben – die Egerländer Blasmusik leben und lieben sie mit jeder Faser ihres Seins. Allen voran Holger Mück, der das Orchester vor 14 Jahren gegründet hat und ihm auch heute noch als Dirigent voransteht.
Er brachte eine bunte Auswahl an Egerländer Blasmusik mit, die von dem beliebten „Wir sind Egerländer Musikanten“, über die Polka „Helenka“, dem Walzer „Mama“ und natürlich auch „Kinder von der Eder“ reichte. Alle Klassiker der Egerländer Blasmusik – bekannt vor allem durch Ernst Mosch – waren vertreten und wurden um eigene Kompositionen ergänzt. Dazu gehörte auch die „Finkensteiner Polka“, die inzwischen auch ins feste Repertoire anderer Orchester aufgenommen wurde.
„Mitklatschen, Mitsingen und auch Mittanzen ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht“, ließ Sandra Schindler in einer ihrer Moderationen ihr Publikum wissen und auch wenn das Mittanzen durch Mitschunkeln ersetzt wurde, wurde doch sehr schnell deutlich, dass Holger Mück auch hier in Nordhessen Fans hat. In der Tat waren sogar einige Gäste im Publikum die aus dem Egerland stammten und sich besonders über den Auftritt des Orchesters freuten.
Rein instrumentale Stücke wechselten sich mit Gesangsduetten von Sandra Schindler und Holger Mück ab, die sich dabei harmonisch ergänzten.
Erst nach mehreren Zugaben ließ das Hofgeismarer Publikum Holger Mück und sein Egerländer Blasorchester von der Bühne, nur um den Orchesterleiter gleich im Anschluss um Fotos und Autogramme zu bitten, was sehr gerne von dem sympathischen Musiker gewährt wurde.
„Das Kulturforum Hofgeismar ist zwar ein junger Verein“, sagte Michael Störmer in seiner Begrüßung, „aber wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, Kultur für alle Generationen anzubieten. Und dazu gehört natürlich auch Musik für die ältere Generation.“ Das Angebot wurde gerne von den Zuhörern angenommen, was man an den 300 besetzten Plätzen in der Stadthalle Hofgeismar erkennen konnte.
So ist es nicht verwunderlich, dass Sandra Schindlers Frage „Dürfen wir denn wiederkommen?“ mit begeisterter Zustimmung des Publikums – und auch des Veranstalters – beantwortet wurde.

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