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Schützenverein Helmarshausen mit eindeutigem Statement

„Bei uns hat rechte Hatz keinen Platz“

Helmarshausen (brv) – In einem gemeinsamen Statement beziehen die Helmarshäuser Schützen und Jungschützen eindeutig Stellung gegen Mobbing, Ausgrenzung und rechte Gewalt:

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Jungschützen beziehen Stellung. 

© Foto: Schützenverein Helmarshausen

Momentan ist Extremismus und vor allem rechte Gewalt wieder überall ein Thema. Der Mordanschlag auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im letzten Jahr und der Terroranschlag von Hanau dieses Jahr haben bei uns Sportschützen für besonders große Fassungslosigkeit gesorgt, da in beiden Fällen die Täter ebenfalls Sportschützen gewesen sein sollen.
Wenn man die mediale Präsenz dieser und anderer Fälle betrachtet, so wird vermittelt, das Schützenwesen sei ein Auffangbecken für Extremisten.
Dies ist nicht so. Dennoch wollen wir uns trotzdem klar von Extremismus in Schützenvereinen distanzieren.
„Wir sind keine Waffennarren, Terroristen und Attentäter !“ „Wir sind Sportler- , die für Offenheit und Vielfalt in ihren Vereinen einstehen!“
In unserer heutigen Gesellschaft, die geprägt ist von eben dieser Offenheit und Vielfalt darf es für Mobbing, Ausgrenzung, Rassismus und Extremismus jeder Art generell ,aber gerade im Vereinsleben keinen Platz geben.
Bei uns lernen schon die Jüngsten neben Ausdauer, Kondition, Konzentration und Selbstdisziplin auch soziale Werte wie Hilfsbereitschaft, Empathie und die Bedeutung einer starken Gemeinschaft besonders in Bezug auf die Integration von sozial Schwächeren sowie Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund.
Wir sehen es als unsere Pflicht an, so einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, um Mobbing, Ausgrenzung und Extremismus den Nährboden zu entziehen.
Daher haben wir uns entschlossen, mit unseren Jungschützen unter dem Motto „Bei uns hat rechte Hatz keinen Platz! - Helmarshäuser Jungschützen gegen Mobbing, Ausgrenzung und rechte Gewalt!“ ein Zeichen zu setzen.
Denn gerade die Jüngsten sind es doch, die unsere Zukunft sind, unserer Gesellschaft den Spiegel vorhalten und zeigen, wie unwichtig Herkunft, Religion, Äußerlichkeiten und Besitz für ein friedliches Zusammenleben sind.
Wir hoffen, dass durch unser Beispiel auch andere Vereine und Verbände ermutigt werden, eine klare Linie gegen Mobbing, Ausgrenzung und Extremismus jeglicher Art zu ziehen.

Athleten, Sportschützen und Eltern des SV Helmarshausen

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