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Geb├Ąck mit Aroma der Historie

500 Krukenburg-Stollen geborgen

Von Barbara Siebrecht

Helmarshausen/Bad Karlshafen – Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr hat die Konditorin der Weser-Therme mehr als die doppelte Menge der Krukenburg-Stollen gebacken, die nun nach vierwöchiger Reifezeit auf der Krukenburg im Mainzer Keller geborgen und verkauft werden.

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Dieter Steinbrecher (Heimatverein), Bürgermeister Marcus Dittrich, Küchenchef Peter Klassen, Nina Fremder und Rainer Kowald (Bad Karlshafen GmbH) und Konditorin Kerstin Monska (Mitte) in der „Stollen-Allee“ in der Tourist-Info.

© Foto: Siebrecht

„Ich habe wieder richtig viel Gutes reingetan und dasselbe Rezept wie im letzten Jahr verwendet“, berichtete Bäckerin Kerstin Monska, für die diese Menge an Vorbestellungen eine gewaltige Aufgabe war. „In den etwa 1.200 g schweren Stollen sind nicht mehr als 300 g Mehl, aber etwa 200 ml Rum“, verrät Küchenchef Klassen. Gut in einem Netzt verpackt hat der Stollen im abschließbaren Keller seinen Geschmack entwickelt und eine mürbe, saftige Krume bekommen. Ein Vergleich mit Stollen nach gleichem Rezept, die im Kühlhaus reiften, beweist, dass die Lagerung im historischen Gemäuer einen großen Unterschied macht.
Nach Aufruf in der Presse und Bericht durch FFH und den HR konnte das Team der Bad Karlshafen GmbH schon vor Wochen eine beträchtliche Anzahl an Vorbestellungen aus ganz Deutschland, von Bremen bis nach Bayern, entgegennehmen. „Der Stollen ist eine hervorragende Werbung für Helmarshausen und schmeck so toll durch die gute Helmarshäuser Luft“, erklärte Bürgermeister Dittrich und dankte allen, die zur Erfolgsgeschichte Stollen beigetragen hatten. Die Krukenburg wurde auch in diesem Sommer gut besucht, berichtete Dieter Steinbrecher vom Heimatverein. Allein im September waren 2.000 Besucher da. „Auch die Übernachtungen im Sleeperoo-Zelt auf der Krukenburg gehen schon in die 3. Saison und werden eifrig nachgeragt. Die Besucher loben den guten Pflegezustand der Anlage“, berichtete Nina Fremder.

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Konditorin Kerstin Monska und Bürgermeister Marcus Dittrich freuen sich über die Beliebtheit des Weihnachtsgebäcks. Der Stollen wird in einer attraktiven Geschenkverpackung verkauft, die die Krukenburg zeigt.

© Foto: Siebrecht


Ohne Vorbestellung ist die Chance leider gering, noch einen Stollen zu bekommen. In der Therme ist aber selbstgebackenes Stollenkonfekt erhältlich. Für das nächste Jahr nimmt die Tourist-Info schon Vorbestellungen entgegen. „Wir können leicht auch 2.000 Stollen im Mainzer Keller reifen lassen“, bot Dieter Steinbrecher augenzwinkernd an, „Platz ist genug vorhanden“.

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