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Auszeichnung für das Angerstadion

Von Michael Rubisch

Hofgeismar – Im Rahmen der hessischen Leichtathletikmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren wurde das heimische Angerstadion vom hessischen Leichtathletikverband ausgezeichnet und in die Stadionklasse B eingeordnet. Neben dem Angerstadion erfüllt in Nordhessen nur ein weiteres Stadion, das Parkstadion in Baunatal, die Auflagen des Sportverbandes. Mit dem Auestdion in Kassel gibt es zudem ein Stadion der Stadionklasse A.

Mit dieser Auszeichnung ist es nun möglich hessische Meisterschaften in der Leichtathletik durchzuführen. Qualitätskriterien für die Eingruppierung in diese Stadionklasse sind beispielsweise die Möglichkeit der elektronischen Zeitmessung während diverser Laufveranstaltungen. Die Möglichkeit einer elektronischen Zeitmessung wurde bei der Erneuerung der Tartanbahn im Sommer 2017 integriert. Auch andere Sportstätten unterliegen diesen Qualitätskriterien. So muss beispielsweise die Hochsprunganlage unterschiedliche Anfangshöhen für die diversen Altersklassen ermöglichen. Auch was die umliegende Infrastruktur angeht sind besondere Merkmale gefordert. Stellvertretend sei hier nur eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen genannt. Ein späterer Aufstieg in die Stadionklasse A und damit die Berechtigung zu bundesoffenen deutschen Meisterschaften, wird allerdings nicht möglich sein. Stadien in dieser Kategorie verfügen über acht umlaufende Tartanbahmen. In Hofgeismar sind lediglich sechs vollständige Bahnen vorhanden.
Große Freude herrschte bei den Sportlern der LG Reinhardswald über die Auszeichnung. Sie waren es, die vor zwei Jahren auf die Zertifizierung aufmerksam wurden und sich mit einem Konzept an die Stadt Hofgeismar wandten. Dort wurden die Bemühungen der Sportler unterstützt und die Bewerbungsunterlagen eingereicht. „Die Sportlerinnen und Sportler finden hier in Hofgeismar erstklassige Bedingungen vor“, bekräftigte Peter Grunwald, Vize-Präsident Nord des hessischen Leichtathletikverbandes, die Entscheidung. „Natürlich freuen auch wir uns, dass die Anstrengungen von Stadt und Verein auf diese Weise honoriert werden“, so Bürgermeister Markus Mannsbarth bei der Übergabe der Stadionplakette. Um einen würdigen Rahmen für die Wettkämpfe zu schaffen hatten die Mitarbeiter des Bauhofs im Vorfeld noch einmal die Tartanbahn gereinigt, die Sprunggrube mit Sand aufgefüllt und auch alle weiteren Sportstätten hergerichtet.

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