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DB Infoveranstaltung

Bahnsteig wird provisorisch angehoben

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Damit der RRX in Hofgeismar halten kann, wird der Bahnsteig ab dem bereits sanierten Bereich angehoben.

© Foto: www.siemens.com/presse

Von Kerstin Aderholz

 

Hofgeismar - Ab Dezember 2018 soll der RRX (Rhein-Ruhr-Express) zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Düsseldorf verkehren  - auch der Bahnhof Hofgeismar ist eine Haltestelle. Teil dieser Ost-West-Verbindung im Schienenverkehr zu sein, das haben sich viele Reisende schon lange gewünscht. Trotz langer Planungen im Vorfeld muss aber trotzdem erst einmal eine Übergangslösung her, die Veränderungen am Bahnsteig betrifft.

In einer Informationsveranstaltung der Deutschen Bahn wurde erläutert, wie die provisorische und die endgültige Lösung aussehen werden und was das konkret für die Bahnhreisenden bedeutet.

Da sich die Umbauarbeiten für die dauerhafte Lösung nach hinten verschieben, der RRX aber bereits nächstes Jahr in Hofgeismar halten soll, muss für den Zeitraum der Arbeiten ein Provisorium erstellt werden. Grund dafür ist, dass der RRX ein Bahnsteigniveau von 76 Zentimetern über Schienenhöhe benötigt. Der Hofgeismarer Bahnsteig hat eine Höhe von 37 Zentimetern, der einen ebenen Einstieg in die Regiotrams des NVV ermöglicht. Um während der Bauphase, in der der Bahnsteig ab dem Ende des bereits sanierten Bereiches in nördlicher Richtung angehoben wird, soll ein provisorischer Bahnsteig mit einer Höhe von 55 Zentimetern den Einstieg in alle in Hofgeismar haltenden Zugarten ermöglichen.

Die Umbauarbeiten für den endgültigen Bahnsteig werden voraussichtlich von März bis Juli 2020 dauern. Dafür wird ab dem Ende des bisherigen Mittelbahnsteigs über eine Länge von ca. 14 Metern eine 3-prozentige Steigung dafür sorgen, das benötigte Niveau von 76 Zentimetern im weiteren Verlauf zu erreichen. Diese geringe Steigung ist für die Reisenden kein Hindernis, da sie kaum bemerkt wird. Ab der schließlich erreichten Höhe wird der Bahnsteig auf diesem Niveau für die gesamte benötigte Länge des RRX gebaut.

Damit halten dann im "alten" Bahnsteigbereich Regiotram und Regionalexpress, im hinteren Teil der RRX. Damit bei schlechtem Wetter die RRX-Passagiere bei Einfahrt des Zuges nicht überstürzt aus dem überdachten Bereich des bisherigen Bahnsteigs zum Zug eilen müssen, wird auf dem angehobenen Bahnsteig ein Wetterhäuschen errichtet.

Was die Bürger, die zur Infoveranstaltung gekommen waren, in diesem Zusammenhang umtrieb, war die Frage nach Zustiegsmöglichkeiten z.B. für Rollstuhlfahrer während der Bauzeit. Das provisorische Niveau von 55 Zentimetern bedeutet nämlich in jedem Fall eine Stufe - ob nach oben oder nach unten. Für diesen Fall ist der Zugführer dafür zuständig, den Betroffenen mithilfe einer Rampe den Zustieg zu ermöglichen. Dies ist bereits auf anderen Strecken gängeige Praxis und funktioniert i.d.R. problemlos.

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