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Blauer Sonntag im Generationenhaus

Hümme (hak) - Die Tage der Industriekultur Nordhesse, Blauer Sonntag genannt, finden in diesem Jahr vom 26. August bis 10. Oktober 2021 statt und stehen unter dem Fokusthema „Sag niemals nie!“.

Ehemalige, heute nicht mehr für industrielle Zwecke genutzte Areale gibt es in Nordhessen so einige. Am Blauen Sonntag können Besucher viele dieser beeindruckenden, architektonisch bisweilen einmaligen, ehemaligen Industriebauten und -Areale kennenlernen. Einige wurden in den vergangenen Jahren saniert und/oder werden inzwischen anderweitig genutzt. Andere befinden sich in einem Konvertierungsprozess oder hoffen – verzweifelt - auf Rettung.

Auch der historische Bahnhof Hümme nimmt in diesem Jahr wieder am Blauen Sonntag teil. Am Samstag, dem 28. August 2021, ist das Haus in der Zeit von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Um 14, 15 und 16 Uhr werden Führungen in den restaurierten Gebäuden angeboten. Zudem wird das Projekt „Umbau des ehemaligen Waschhauses zur Jugendkunstschule“ vorgestellt. Mitglieder des Betreibervereins stehen auch gern für Auskünfte und Gespräche bereit und freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Da Corona bedingt nur maximal 15 Personen an den Führungen teilnehmen können, ist eine vorherige Anmeldung im Büro des Generationenhauses unter Tel 05675/2519871 oder per E-Mail an office@generationenhaus-huemme.de erforderlich.
Der Bahnhof entstand 1849 und verband die im Kurfürstentum Hessen-Kassel ersten beiden Eisenbahnlinien. Das heutige, im Jahr 1898 erbaute Gebäude, wurde durch engagierte Bürger aufwendig nach Vorgaben des Denkmalschutzes saniert und wird seit 2015 als Mehrgenerationenhaus genutzt. Hier finden jährlich bis zu 1.000 Veranstaltungen statt. Es ist offen für alle Menschen, unabhängig von ihrer sozialen, kulturellen oder religiösen Herkunft.

Im Jahr 2019 wurde zudem der ehemalige Güterschuppen zu einem Kinder- und Jugendzentrum ausgebaut. Auch hier gibt es ein regelmäßiges Veranstaltungsangebot für die Kinder und Jugendlichen des Dorfes und der Region. Eine Erweiterung des Zentrums erfolgt zurzeit durch den Umbau des ehemaligen Waschhauses zu einem Kunstatelier für Kinder und Jugendliche. Auch diese Arbeiten erfolgen zum großen Teil wieder in Eigenleistung durch engagierte Mitglieder des Betreibervereins.

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