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SPD-Abgeordnete für Unterstützung

Corona-Hilfen für regionale Anzeigenblätter und Tageszeitungen

(hak)- „Durch die Corona-Pandemie haben insbesondere Anzeigenblätter, aber auch viele regionale Tageszeitungen erhebliche Einnahmeeinbrüche erlitten, die sich nicht nachholen lassen. Viele Blätter stehen deshalb vor erheblichen finanziellen Schwierigkeiten und mussten ihre Strukturen teils schon deutlich ausdünnen. Vielen Anzeigenblättern droht mit anhaltender Krise das Aus und nicht wenige Tageszeitungen, die sich ebenfalls über Anzeigen finanzieren, könnten in eine ernst zu nehmende finanzielle Schieflage geraten“.
Die regionalen SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Decker (Kassel), Günter Rudolph (Schwalm-Eder) sowie Manuela Strube und Oliver Ulloth (beide Landkreis Kassel) sprechen sich daher für eine finanzielle Hilfe des Landes für die in Not geratenen Verlage aus, um die Folgen der Pandemie zu mindern. Die Abgeordneten nehmen dabei Bezug auf das Land Bayern, wo Anzeigenblätter aus einem Fördertopf finanzielle Unterstützung von einer Million Euro erhielten.
Die SPD-Abgeordneten haben sich daher mit einer Anfrage an die CDU/Grüne Landesregierung gewandt. Sie wollen wissen, welche Maßnahmen die Landesregierung plant, um die Folgen der Pandemie für Anzeigenblätter und ebenso für Tageszeitungen in Hessen abzufedern und ob sie bereit ist, einen Fördertopf für sie aufzulegen. „Wir sprechen uns nachdrücklich für einen solchen Fördertopf aus, der allerdings mit nur einer Millionen Euro zu gering bemessen ist, wenn man möglichst vielen Blättern und Zeitungen unter die Arme greifen will. Schließlich müsste es auch das Anliegen der Landesregierung sein, eine möglichst vielfältige Printmedien-Landschaft zu erhalten“, so die Auffassung der Abgeordneten.

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