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Unter www.landkreiskasselhilft.de werden Helfer an Hilfesuchende vermittelt

Corona: Landkreis startet Internetplattform für Nachbarschaftshilfe

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Landrat Uwe Schmidt (vorn) und Vizelandrat Andreas Siebert laden die Bürger des Landkreises Kassel herzlich ein mitzumachen.

© Foto: Landkreis Kassel

Landkreis Kassel (hak) - Die Corona-Krise hat auch im Landkreis Kassel eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Die neue Internetseite www.landkreiskasselhilft.de bietet nun eine kreisweite Plattform, auf der sich Helfer und Hilfesuchende registrieren können.
Mit der Registrierung wird der jeweilige Unterstützungsbedarf von Hilfesuchenden und die Angebote von Helfern abgefragt. Ein Team beim Landkreis wertet die Angaben aus und vermittelt passende Hilfsangebote, insbesondere an ältere Menschen oder Personen mit gesundheitlichen Vorbelastungen. Also jene Personengruppe, die besonders geschützt werden muss. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich auch über das Bürgertelefon des Landkreises unter Tel. 0561/1003 1177 melden.
"Wir laden die Bürgerinnen und Bürger herzlich ein mitzumachen und sich auf der Webseite zu registrieren", betonen Landrat Uwe Schmidt und Vizelandrat Andreas Siebert, denn wir verstehen uns hier im Landkreis von jeher auch als Solidargemeinschaft." Dieser Zusammenhalt zeige sich auch an der Unterstützung der Bürgermeister im Landkreis. So sind die Rathäuser gerade dabei, Kontaktstellen für das Projekt einzurichten.
In vielen Städten und Gemeinden haben sich bereits Helfergruppen gebildet. "Diese wollen wir gerne einbinden und vernetzen", erklärt die Bürgerbeauftragte des Landkreises Kassel, Gabriele Lengemann, die die neue Internetplattform koordiniert. "Aber auch Vereine oder sonstige Gruppen können sich gerne direkt bei mir melden."
Ist der Kontakt zwischen Hilfesuchenden und Helfenden hergestellt, ist es wichtig, mögliche Ansteckungsgefahren auszuschließen. Deshalb bietet die Plattform zusätzlich nützliche Tipps, die zum Beispiel erklären, wie das Einkaufen für andere hygienisch und sicher gestaltet werden kann. Übrigens: "Alle registrierten Helferinnen und Helfer sind bei Einsätzen über die Unfallkasse Hessen versichert", betont Lengemann.
Und noch etwas ist der Bürgerbeauftragten wichtig: "Um einem möglichen Missbrauch vorzubeugen, sind die eingegebenen Daten nur für unser Team beim Landkreis Kassel sichtbar. Andere Nutzer können diese nicht sehen." Auch werden die Daten von Personen, die Unterstützung benötigen, nicht an Dritte weitergeleitet. "Wir melden uns persönlich, wenn wir ein passendes Hilfsangebot gefunden haben", versichert Lengemann abschließend.

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