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Glasfaserausbau bis ins Haus

Damit Hümme zukunftsfähig wird

Von Inge Seidenstücker


Hümme – Sicher fragt sich dieser Tage so manch einer der Hümmer Bürger: „Wieso brauche ich denn jetzt schon wieder einen neuen Internet- und Telefonanschluss?“ Doch ist es gerade -jetzt- wichtig sich für einen Anschluss an das Glasfasernetz zu entscheiden, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

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Der Ausbau mit Glasfaserkabel macht Hümme zukunftsfähig.

© Foto: Pixabay

Dass ein gut funktionierendes Internet mittlerweile genauso wichtig ist, wie Wasser, Gas oder Strom steht wohl außer Frage. Alle Generationen nutzen das Internet.
So ist das Angebot der Firma Goetel, das Glasfasernetz bis ins Haus in Hümme zu installieren, ein entscheidender Schritt für die Zukunft des Ortes, die unbedingt genutzt werden sollte.
Bisher werden Kupferkabel genutzt. Ursprünglich waren diese nur für das Telefonieren gedacht. Inzwischen läuft darüber auch das Internet. Doch der enorme Datentransport durch das Internet kann über das Kupferkabel nur begrenzt stattfinden. Dies merkt man bisweilen z.B. an einer schlechten Telefonverbindung, das Fernsehbild hakt oder die Internetübertragung ist sehr langsam oder bricht komplett zusammen. Besonders in Stoßzeiten kommt die Datenübertragung über das Kupferkabel an seine physikalischen Grenzen. Das ist der Unterschied zum Glasfaserkabel. Hier können die Daten ungehindert und ohne „Stau“ gleichbleibend, stabil transportiert werden.
Auch in Zukunft wird die Nutzung des Internets immer wichtiger – für junge sowie für ältere Menschen. Damit Hümme bei der beschleunigten Entwicklung nicht abgehängt wird, braucht es das Glasfaserkabel bis ins Haus.
Ein schnelles Internet ist zudem ein wichtiger Aspekt bei der Wohnortsuche – gerade bei jungen Familien - und entscheidend bei der beruflichen Entwicklung. Ein Haus mit Glasfaseranschluss steigt somit im Wert.

 

Bis 31. März 2020 beauftragen


Die Firma Goetel bietet den Hümmer Bürgern an, schon zeitnah mit dem Ausbau des Glasfasernetzes zu beginnen, wenn 60 Prozent der Haushalte in Hümme bis 31. März 2020 einen Auftrag erteilen. Das sind rund 290 Haushalte. Auch der Ortsbeirat sieht darin die einmalige Chance das Dorf fit für die Zukunft zu machen.
„Eine zweite Chance wird es in diesem Jahrzehnt nicht mehr geben“, sagen die Mitglieder des Ortsbeirates und bittet die Hümmer solidarisch den Ort nach vorne zu bringen, auch wenn man den Bedarf erst „in Jahren“ sieht.
Bei einem jetzigen Ausbau reduzieren sich zudem die Anschlusskosten, im Vergleich zu einem (wenn überhaupt) späteren Zeitpunkt.
Zu allen Fragen bezüglich des Glasfaserausbaus stehen die Ortsbeiratsmitglieder gerne zur Verfügung. Erster Ansprechpartner ist der Ortsvorsteher Ingo Pies, Tel. 05675/721890. Des Weiteren findet jeden Donnerstag, von 18 bis 20 Uhr eine Bürgersprechstunde zu dem Thema Glasfaser im Generationenhaus Bahnhof Hümme statt. Dort liegen Verträge bereit, die man auch dort wieder abgeben kann.

 

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