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Heimat- und Sch├╝tzenfest in Langental

Der Tag der Frauen

Von Barbara Siebrecht
Langental - Der Schützenverein Einigkeit Langental hatte sein 64. Heimat- und Schützenfest ausgerichtet, das in der Region einzigartige Traditionen pflegt.

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Oberst Karsten Gusmann nahm die Parade der Frauen ab.

© Foto: Siebrecht

So kommen die Langentaler ohne eigenen Schützenkönig und Hofstaat aus. Am Samstagabend wurde das Fest durch Böllerschüsse, Grußworte und den festlichen Zapfenstreich mit dem Musik und Spielmannszug Langenthal eröffnet Danach begann der Tanz im Festsaal mit der Paryband, Estanas, die das Fest über alle drei Tage begleitete. Am Sonntag nach dem Gottesdienst in der Schützenhalle fand der Umzug mit befreundeten Schützenvereinen und Musikgruppen statt und abends traf man sich zum Tanzabend.

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Die grünen Bräute befestigten ihre bestickten Bänder an den Frauenfahnen.

© Foto: Siebrecht


Am Montag begann der Tag mit Frühschoppen für die Männer und steigert sich bis zum Umzug der Frauen am Nachmittag. Am Anfang des Zuges hinter der Kapelle marschierten die sechs jungen Ehefrauen in ihren Brautkleidern und die Goldbraut Vera Busch gleich hinter der Frau Feldwebel Madeline Schildknecht. Den Schluss bildeten die jungen Mütter mit ihren kleinen Kindern in Kinderwagen und Buggys. Das ganze weibliche Dorf schien auf den Beinen zu sein und diesmal standen die Frauen im Glied und die Männer am Rande. Zum "Fahne holen" vor dem Haus des Oberst zogen die Frauen begleitet von Musik und Spielmannszug Langenthal und der Musikkapelle Menne, den Ehrendamen durch das Dorf. Der Oberst begrüßte die Damen mit „Guten Tag Frauenkompanie“, zeigte sich hoch erfreut, dass so viele Frauen, (96 wurden gezählt) sich am Festzug beteiligten, und dankte mit einer Runde Eis. Frau Feldwebel hatte die männlichen Offizierskollegen mit rosa Sonnenbrillen verziert, der Spieß ging als Einhorn mit Regenbogenperücke und der Oberst bekam ein rosa Plüscheinhorn als ständigen Begleiter für diesen Tag überreicht.

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Die sechs grünen und die goldene Braut führten mit Hauptfeldwebel Stefan Rolwes und Frauenfeldwebel Madeline Schildknecht den Umzug an.

© Foto: Siebrecht


Die beiden Frauenfahnen wurden mit den bestickten Bändern der Bräute geschmückt und anschließen zur Festwiese gebracht. Hier zeigte die Frauenkompanie, dass sie auch des Marschierens in Formation mit „Stechschritt“ fähig ist. Trotz aller Form sah man den lachenden Gesichtern den Spaß an der Sache an. Am Abend hatten auch die Frauen das Sagen. Bis nach Mitternacht durfte kein Mann mit den Frauen im Kreis auf der Tanzfläche mittanzen und mittrinken.

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