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Vereinsheim des TSV Hümme modernisiert

Die dunkle Seite der 70er

Von Kerstin Aderholz

Hümme - Das Vereinsheim des TSV Hümme am Sportplatz war ohne Frage in die Jahre gekommen. Trotz der Retro-Welle, die seit einigen Jahren Designs des letzten Jahrhunderts wieder aufleben lässt, konnte man nicht wirklich von einem 70er-Jahre-Charme sprechen, den der Bau versprühte. Manches lässt sich einfach nicht schönreden.

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V.l.: Sebastian Stutz und Gerd Dornemann von der Kasseler Sparkasse, Erhard Huth, Olaf Prexl, Benjamin Heinzer und Eugen Rapp vom TSV Hümme sowie Günter Ebel von der Stadt Hofgeismar bei der Präsentation des modernisierten Vereinsheims.

© Foto: Aderholz

Heutzutage zurecht vernachlässigte Farbgebungen wie Hornhaut-Umbra oder Matsch-Grün sollten aus dem Sanitär-Bereich weichen und die im Laufe der Jahre arg nachgedunkelte Holzdecke im Aufenthaltsraum erfreute sich ebenfalls keiner großen Fangemeinde mehr, genauso wie der zwar zweckmäßige, aber von „Schöner Wohnen“ weit entfernte Fliesenboden. Außerdem wurden bei der Planung der Umgestaltung auch gleich praktische Elemente, wie die Versetzung und gleichzeitige Erneuerung der Theke an der Fensterfront. Diese wurde ebenfalls teilerneuert, um einen Außenverkauf Richtung Sportplatz anbieten zu können. Und nach dem Motto „wenn man schon einmal dabei ist“ wurde gleich noch ein Durchbruch für eine Tür direkt neben der Theke gemacht, um einen direkten Zugang und damit kürzeren Weg zum „Nachschub“ zu schaffen. Auch wurde die Beleuchtung modernisiert und ein Großteil der Elektrik erneuert.
Natürlich kostet all das Geld. Wie viel und aus welchen Quellen dies stammte, und warum die Kosten durch den TSV selbst erheblich gedeckelt werden konnten, wurde bei einem Vor-Ort-Termin in den noch nach frischer Farbe riechenden Räumlichkeiten des Vereinsheim erläutert. Dazu eingeladen hatte Erhard Huth, erster Vorsitzender des TSV Hümme, und wurde bei der Präsentation des Umbau-Ergebnisses unterstützt von drei Vereinskameraden aus der Abteilung Fußball. Die Stadt Hofgeismar war als Hauptfinanziererin mit dem Ersten Stadtrat Günter Ebel vertreten, und von der Kasseler Sparkasse konnten sich Gerd Dornemann (Beratungscenterleiter Hofgeismar) und Regionaldirektor Sebastian Stutz ein Bild davon machen, wo die Finanzspritze der Sparkassenstiftung ihre Wirkung entfaltet hat.
In den Umbau flossen somit 25.000 Euro von der Stadt Hofgeismar, 5.000 Euro von der Sparkassenstiftung sowie noch einmal 5.000 Euro Eigenmittel des TSV. Außerdem wurden von 30 Helfern aus den Reihen des Vereins insgesamt 1.200 Stunden Eigenleistung verrichtet, was dazu führte, dass noch einmal ein ordentlicher Betrag eingespart werden konnte.
Die Fliesen-, Sanitär- und Malerarbeiten wurden von Firmen durchgeführt, die Modernisierung und der Umbau des Aufenhaltsraumes lag in den Händen der freiwilligen Helfer, unterstützt von ortsansässigen Betrieben.

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