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Wettbewerb „Die Gute Form“

Diesmal zwei Gewinner

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Die beiden Gewinner des Wettbewerbs „Die Gute Form“. (V.l.) Jan Niklas Fubel und Julia Bonnet. Der Weinschrank ist aus Nussbaum und mit einer Schieferplatte versehen.

© Foto: Inge Seidenstücker

Von Inge Seidenstücker

Hofgeismar – Neben der fachlichen Bewertung und der theoretischen sowie praktischen Prüfung, werden die Gesellenstücke der angehenden Tischlergesellen auch von einer nicht fachkompetenten Jury im Wettbewerb „Die Gute Form“ bewertet. Üblicherweise erhält hier nur einer einen Preis. Noch während die praktischen Prüfungen liefen, wurden bereits die Bewertungen der vierköpfigen Jury abgegeben. Zwei der Gesellenstücke kamen in die engere Wahl und wurden fast gleich bewertet, sodass man sich darauf einigte einen ersten und einen zweiten Platz zu vergeben. Den ersten Platz machte Jan Niklas Fubel mit einem Weinschrank. Der angehende Geselle arbeitete rund 85 Stunden daran und wurde in der Firma Dotting in Habichtswald-Ehlen ausgebildet.

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Julia Bonnet mit ihrem Low-Board erhielt den 2. Preis.

© Foto: Inge Seidenstücker

Für ihr Low-Board erhielt Julia Bonnet den zweiten Preis. Sie hatte 75 Stunden in ihr TV-Möbel investiert und wurde in der Tischlerei Schlaf in Oedelsheim ausgebildet.
Die Beurteilung wird extra von fachfremden Personen durchgeführt und ausschließlich nach Ästhetik und Funktion getroffen. Teilnehmen dürfen Tischlerinnen und Tischler, die ihre Gesellenprüfung in der Zeit von Herbst des Vorjahrs bis zum Sommer des Wettbewerbsjahr abgelegt haben und zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung das 25. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Zudem muss der Ausbildungsbetrieb Mitglied in der Innung sein.
Zum einen soll durch den Wettbewerb die Gestaltung im Handwerk bewusst gemacht werden und gleichzeitig sollen die jungen Tischler angeregt werden, sich mit einer zeitgemäßen Formgebung zu beschäftigen.

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