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Bundesverdienstkreuz für Lothar Dietrich

Durchhaltevermögen und „langer Atem“

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(V.l.) Lothar Dietrich erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande von Regierungspräsident Mark Weinmeister überreicht.

© Foto: Seidenstücker

Von Inge Seidenstücker

Immenhausen – Die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland, das Verdienstkreuz am Bande, wurde nun vom Kasseler Regierungspräsident Mark Weinmeister an Lothar Dietrich überreicht.
„Lange haben wir daran gebastelt“, sagte der Regierungspräsident in seiner Laudatio und bezog sich auf die durch die Pandemie bedingte Verzögerung der Verleihung. Denn bereits Anfang 2019 wurde die Auszeichnung vom CDU Stadtverband Immenhausen beantragt. Viele Gäste aus der Kommunalpolitik insbesondere der CDU Fraktion nahmen an der Feierstunde teil.
Die hohe Auszeichnung erhielt Dietrich für vieles. Bereits in jungen Jahren engagierte sich der in 1954 geborene in der Kommunalpolitik (seit 1976 CDU-Mitglied) als Vorstandsmitglied, Vorsitzender des Stadtverbandes, Fraktionsvorsitzender, im Stadtrat und einigem mehr. Als Mitglied verschiedener Kommissionen wie Verkehr, Heimatgeschichte und Denkmalpflege, dem Friedhofsausschuss in Mariendorf oder dem Haupt- und Finanzausschuss zeigte er nicht nur sein Interesse, sich am politischen und gesellschaftlichen Leben in seiner Region zu beteiligen, sondern auch für die Belange seiner Mitmenschen aktiv einzutreten. Und dies natürlich alles ehrenamtlich neben Familie und seinem Beruf als Polizist. Die Liste seiner Ämter, mit denen er Verantwortung übernahm, ist lang. So engagierte sich der inzwischen pensionierte Kriminalbeamte im Zweckverband Kommunale Dienste Immenhausen-Espenau, war in der Expertengruppe für Barrierefreiheit und in der Arbeitsgruppe KiTa Holzhausen. Als Mitglied im Bund Deutscher Kriminalbeamter war er Beisitzer im Bezirksvorstand und als leidenschaftlicher Biker auch im Vorstand des Motorsportclubs Immenhausen.
Weinmeister betonte die uneigennützige Art Dietrichs, sich für das Gemeinwohl einzusetzen und andere dafür neugierig zu machen, sich selbst zu engagieren. Er dankte Dietrich für seine unglaubliche Leistung und sagte: „Ich hoffe, dass es noch viele Lothar Dietrichs in Deutschland gibt." Auf einige Stationen seines langjährigen Wirkens ging Bastian Brahm als stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender in seinem Schlusswort ein. Er betonte seinen Willen, gemeinsam etwas auf den Weg zu bringen und zum Wohl aller umzusetzen.
Ehre und Dank gebührte auch seiner Frau Uta, die von allen Rednern ebenso gewürdigt wurde.
Bescheiden, aber mit Stolz, bedankte sich Dietrich bei seiner Familie und seinen langjährigen Mitstreitern, von denen viele mittlerweile zu seinen Freunden zählen. Für Dietrich ist sein Engagement in der Politik auch Hobby und er verdankt sein Interesse dafür seinen Eltern, die ebenfalls politisch aktiv waren. „In den 46 Jahren habe ich nichts bereut, obwohl es auch stürmische Zeiten gab. Durchhalten und einen langen Atem haben, darauf habe ich stets gesetzt“, sagte er abschließend. Die Feierstunde wurde musikalisch umrahmt von Michael Mahner und Michael Becker von der Musikschule Vellmar.

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