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Erneute Förderung für Altstadtsanierung

Von Inge Seidenstücker


Liebenau – Eine erneute Förderung von 75.000 Euro aus EU- und Landesmitteln überbrachte Vizelandrat Andreas Siebert für denkmalpflegerische Baumaßnahmen im Zuge der Kernstadtsanierung in Liebenau.

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So wie die „Hintere Straße“ werden nun auch die „Mittlere Straße“ sowie die Straße „Im Hagen“ neu gestaltet. Die Bewilligung für eine Förderung dafür übergab Vizelandrat Andreas Siebert (2.v.l.) dem Bürgermeister Harald Munser (3.v.l.). Mit dabei (li.) Peter Nissen Leiter Sericezentrum Regionalentwicklung des Landkreises und (re.) Holger Köhler, Magistratsmitglied.

 

© Foto: Seidenstücker

„Fast die komplette Altstadt Liebenaus ist denkmalgeschützt“, sagte Peter Nissen, der Leiter des Servicecenters Regionalentwicklung des Landkreises. Hier wurde eine ganz besondere Regelung konzipiert, erklärte er die komfortable Situation der von der Sanierung betroffenen Hauseigentümer. So wurden die Grundstücke vor den Häusern, zur Straße hin von der Stadt Liebenau langfristig gemietet. Dadurch konnten die Fördergelder in Anspruch genommen werden und zusammen mit den Mitteln der Stadt, für die Anlieger kostenfrei neu gestaltet werden. „Bereits im letzten Jahr wurde die „Hintere Straße“ komplett saniert und umfangreiche gestalterische Maßnahmen der Freiflächen vorgenommen“, freute sich Bürgermeister Harald Munser über das einheitlich gute Gesamtbild. Genauso soll es nun weiter gehen mit der „Mittleren Straße“ und der Straße „Im Hagen“. Hierbei ist geplant die Straßenbreite zu reduzieren und eine Einbahnstraßenregelung einzurichten, wobei der Fahradverkehr in beide Richtungen erlaubt sein wird. Konkret wird in der Mittleren Straße die Fahrbahnbreite auf 2,9 Meter reduziert und bei der Straße Im Hagen auf 4,4 Meter. Der dadurch gewonnene Platz neben der Fahrbahn wird dann attraktiver gestaltet. „Die beiden Anschlussrinnen sollen mit Naturstein ausgelegt werden“, stellte Munser in Aussicht. Diese seien nicht nur schöner, sondern auch barrierefrei, betonte der Bürgermeister. So wie in der Hinteren Straße, würden die Stellplatzflächen optisch hervorgehoben.
„Es sieht sehr gut aus und steht der Stadt Liebenau“ zeigte sich Siebert begeistert und betonte nochmals die Möglichkeit für die Eigentümer denkmalgeschützter Häuser in den genannten Straßen, ihre Häuser mithilfe von Fördermitteln aus der Dorfentwicklung ebenfalls zu sanieren. Diese Förderung laufe noch bis 2022, erklärte er.
Mit der Sanierung der Kernstadt und dem damit verbundenen attraktiveren Gesamtbild erfahre die Stadt eine deutliche Aufwertung, sagte Bürgermeister Munser und betonte, dass im Zuge der Sanierung nicht nur die Oberflächen verschönert wurden, sondern auch die Versorgungsleitungen komplett erneuert sowie Glasfaserleitungen verlegt wurden.

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