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Förderung für Sanierung

Freibad ist den Trendelburgern sehr wichtig

Von Inge Seidenstücker


Trendelburg – Einen sehr erfreulichen Termin gab es im Trendelburger Freibad, welches diesen Sommer für die vielen Nutzer leider geschlossen bleibt. Denn Vizelandrat Andreas Siebert überbrachte einen Bewilligungsbescheid von rund 562.000 Euro Fördermittel für die Sanierung des Bades. „Diese Mittel stammen aus dem Budget der Europäischen Union und aus dem vom Land Hessen verwalteten Kommunalen Finanzausgleich, also Geldern, die den Kommunen in Hessen zustehen“, erklärte Siebert. Der Förderantrag wurde vom Servicecenter für Regionalentwicklung des Landkreises bearbeitet.
Das Bad, welches aus den 70er Jahren stammt verfügt zum Teil noch über die Technik aus dieser Zeit und das Becken hat sich im Laufe der Zeit so im Hang gesetzt, dass eine gute Beckenhydraulik, das heißt eine gute Durchmischung des Wassers, zuletzt nicht mehr gewährleistet war.
Die Sanierung bedeute für die Stadt Trendelburg einen Kraftakt. So wurden hier insgesamt 907.000 Euro Gesamtinvestition veranschlagt. Und dies ist schon die abgespeckte Version. Ein Sanierungsplan der von der Kasseler Verkehrs- und Entsorgungs-GmbH erarbeitet wurde, ging von 1,7 Millionen Euro aus. „Das ist für eine Kommune wie Trendelburg vollkommen unrealistisch“, sagte Siebert. Aber auch mit dem geringeren Betrag, werde die Badewassertechnik, die energetischen Anlagen sowie das Becken saniert. So soll das Bad im nächsten Jahr wieder geöffnet werden.
Wie wichtig das Schwimmbad unter der Trendelburg ist, zeigen die guten Besucherzahlen der Vergangenheit. Aber auch für das Schwimmen lernen bei Kindern seien die Bäder in den Kommunen von großer Bedeutung, sagte Siebert. Bademeister Marcell Lückert: „Die Schwimmkurse für die nächsten beiden Jahre sind bereits ausgebucht“.

 

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