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Viehmarkt und Heimatfest nach Corona-Pause

Fünf Tage Feierlaune und ausgelassene Stimmung

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In Windeseile füllte sich der Festplatz und ließ schnell die Corona-Zwangspause vergessen.

© Foto: Kerstin Aderholz

Von Kerstin Aderholz

Hofgeismar - Fünf Tage Viehmarkt und Heimatfest: Einen Tag Aufschlag gab es zum einen wegen der 70. Auflage des Festes und andererseits könnte man dies auch als einen kleinen Corona-Bonus bezeichnen. Ein wenig Sorgen hatten den Organisatoren die Wetteraussichten gemacht, doch am Ende sorgte eine ausgewogene Mischung dafür, dass sich mal der Festplatz und mal das Festzelt als jeweils beliebterer Aufenthaltsort erwiesen. Corona-bedingt hatte der AG Viehmarkt nicht so viel Zeit wie üblich für die umfangreiche Organisation zur Verfügung gestanden, allerdings wurde letztendlich ein tolles und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das - wie gewohnt - die unterschiedlichsten Vorlieben der Besucher in Sachen Musik und Unterhaltung bediente.

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Der Vorsitzende der AG Viehmarkt Michael reiter (links) und Bürgermeister Torben Busse (rechts) erhielten bei der Eröffnung professionelle Moderatoren-Unterstützung.

© Foto: Kerstin Aderholz

Es dauerte auch nicht lange bis man sich wieder daran gewöhnt hatte, mit so vielen Menschen gemeinsam und weitestgehend ohne Maske dicht gedrängt zu feiern, alte Bekannte zu treffen und sich auch zu umarmen. Wie sehr dies vielen gefehlt hat, konnte man an der fröhlichen und ausgelassenen Stimmung deutlich merken. Glänzende Kinderaugen an den Fahrgeschäften und bunten Ständen, freiheitsgenießende Jugendliche und die „üblichen Verdächtigen“, die sich ebenfalls über ein Wiedersehen mit Freunden und Bekannten freuten.

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Ohne das "Breakdance" ist der Viehmarkt mittlerweile kaum vorstellbar.

© Foto: Kerstin Aderholz

Ob im Festzelt bei Live-Musik oder Darbietungen örtlicher Vereine wie der Tanzabteilung der TSG Hofgeismar, auf dem Festplatz an Getränken- und Essenständen, Karussells und Buden oder auf der Wiese neben der Alten Turnhalle am Reithagen, wo die traditionelle Stuten- und Fohlenschau, Vorführungen der Feuerwehr sowie die Traktoren- und Landmaschinenausstellung stattfanden, abgerundet von der Kleintierschau in der Turnhalle - für jedes Alter gab es während der fünf Tage etwas zu entdecken.

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Das Highlight am Sonntag Nachmittag: Der Festzug.

© Foto: Kerstin Aderholz

Das Highlight am Sonntag bildete natürlich der Festzug durch die Stadt, für den sich trotz der Kürze der Vorbereitungszeit viele Teilnehmer gefunden hatten. Unter dem Motto „Best of - 70 Jahre Viehmarkt“ wurde den Zuschauern eine bunte Vielfalt quer durch die vergangenen Festjahre präsentiert. Leider spielte das Wetter während des Umzugs nicht ganz so mit, wie es sich Teilnehmer und Publikum gewünscht hätten - trotzdem konnte der ein oder andere Regenschauer bei nur mäßigen Temperaturen die Stimmung kaum trüben.

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Vorführung der FFW Hofgeismar: Einen Fettbrand nie mit Wasser löschen.

© Foto: Kerstin Aderholz

Das Wetter spielte wiederum abends im Festzelt keine große Rolle. Der Einlass wurde zwar zeitweise aufgrund des großen Andrangs limitiert, aber wer es erst einmal hinein geschafft hatte, brauchte sich um Regen oder Kälte keine Sorgen mehr machen.
Neben dem abwechslungreichen Programm der lokalen wie überregionalen Bands und Musikgruppen bildeten die Zillertaler Schürzenjäger für viele Besucher den Höhepunkt der Veranstaltung. Deren Auftritt war bereits für das vergangene Jahr geplant gewesen, als das Fest aber bekantlich pandemiebedingt nicht stattfinden konnte.
Den Abschluss des Viehmarktes bildete erneut der Montag mit dem Fest der Schuljugend, dem Nachmittag der Betriebe und Behörden, der Prämierungder Festzugteilnehmer und dem Brillant-Feuerwerk am Abend.

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