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Kreisfeuerwehrverband

Gefahren durch Schlangen und Reptilien

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Sven Messerschmidt von der Feuerwehr Bad Karlshafen hatte keine Berührungsängste mit einer Schwarzkopf Phyton.

© Foto: KFV Hofgeismar

Hombressen (hai) - Im Rahmen der kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung des Kreisfeuerwehrverbandes Hofgeismar bildeten sich 35 Einsatzkräfte aus den 45 Feuerwehren des Landkreises im Feuerwehrhaus Hombressen weiter. Diesmal ging es um die Gefahren durch Schlangen und Reptilien, Strom, Gas und Einsätzen bei Lithium Batterien.
Vom erfahrenen Schlangen- und Reptilien-Experten Ralph Braun vom Reptilien Zoo und Serpentarium Calden-Meimbressen wurden die verschiedenen ungiftigen Schlangenarten in Deutschland (Ringelnatter, Würfelnatter, Schlingnatter und die giftigen Kreuzotter und Aspisviper) vorgestellt.
Einsatzmöglichkeiten mit nicht einheimischen Schlangen, wie Kornnattern und Pythons die oft in Terrarien gehalten werden, den Besitzern entweichen und dadurch mögliche Feuerwehr Einsätze verursachen, wurden an Fallbeispielen dargestellt. Anschaulich vermittelte er die vorsichtige Umgehensweise mit Schlangen und Reptilien.
Dabei konnten die Einsatzkräfte die mitgebrachten Königsnatter und Schwarzkopf Python hautnah erleben.
Des Weiteren wurden die Gefahren durch Strom, Photovoltaik und Gas bei Feuerwehr Einsätzen besprochen. Der Experte für Arbeitssicherheit von Energie Netz Mitte, Frank Groppe aus Kassel stellte in seinem Vortrag folgende Aspekte vor: Aufbau und Bauweisen sowie Schutzabstände und Annäherungen an elektrische Anlagen, Brandlast in elektrischen Anlagen und Gefahren durch Photovoltaik. Die Grundsätze bei Einsätzen bei Bränden durch Photovoltaikanlagen als auch durch Erdgas und Lithium Batterien wurden eindrucksvoll vermittelt.
Verbandsvorsitzender Wolfgang Finis zog eine positive Bilanz der Fortbildung und stellte weitere Informationsveranstaltungen des Kreisfeuerwehrverbandes zu aktuellen Themen im nächsten Jahr in Aussicht.

 

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