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20-jähriges Bestehen der IngA

Glück durch Anerkennung und Wertschätzung

Hofgeismar (hai) - „Integration durch Arbeit“ IngA in Hofgeismar feierte kürzlich ihr 20. Jubiläum. Dekan Wolfgang Heinicke, der in Vertretung der erkrankten Geschäftsführerin Angelika Vialon die Begrüßung und Moderation übernommen hatte, ließ keinen Zweifel daran, dass die Mitarbeitenden von IngA eine sinnvolle und wertvolle Arbeit in den verschiedenen Bereichen des Integrationsbetriebes verrichteten. „Glücklich wird man nicht durch die Arbeit selber, sondern erst, wenn man deren Früchte, nämlich Anerkennung und Wertschätzung, erfährt“, so der Vorstandsvorsitzende des diakonischen Betriebes. Deshalb komme die Situation eines Menschen mit Handicap, der seine Fähigkeiten am Arbeitsmarkt nicht beweisen könne, dem Rauswurf aus dem Paradies gleich. Vor 20 Jahren hätten der damalige Dekan Adalbert Riebensahm und der Geschäftsführer des regionalen Diakonischen Werkes Hofgeismar-Wolfhagen, Stefan Sigel-Schönig, mit der Gründung der gemeinnützigen Inklusionsfirma IngA in Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen einen wichtigen Schritt zur Integration schwer vermittelbarer Menschen in der Region getan. 
Jeweils ein Geschenk hielt Heinicke für die bereit, die seit Beginn der Arbeit dabei gewesen sind und „den Laden bis heute zusammengehalten“ haben. Damit bedankte er sich im Namen des Vorstands bei Olga Schulz (Sekretariat) Markus Grebe und Wolfgang Böhner (Bautruppe). Ebenso galt sein Dank der Geschäftsführerin Angelika Vialon und Hiltrud Pfleging (Assistenz der Geschäftsführung) für die nicht immer einfache und oft stressige Leitung der gesamten Arbeit.
In seinem Grußwort bedankte sich Ralf Geßner vom Landeswohlsfahrtsverband für die gute Zusammenarbeit und dafür, dass sie in Vialon und Pfleging zu jeder Zeit verlässliche Ansprechpartnerinnen hätten.
Otto Dörigmann überbrachte die Grüße der Stadt Hofgeismar sowie ein Geschenk und eine Urkunde und betonte, dass Bürgermeister Markus Mannsbarth stolz darauf sei, einen solch erfolgreichen Betrieb am Ort zu haben. Dieser besetze innerhalb des Rankings der 52 Integrationsbetriebe in Hessen immerhin den siebten Platz.
Silvia Kann-Staudt, die für die Landesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsbetriebe Hessen ihren Dank und ihre Glückwünsche überbrachte, erinnerte daran, dass sie mit der Kampagne „Ein Team“ die Zusammenarbeit von behinderten und nichtbehinderten Mitarbeitenden in einem gemeinsamen Team besonders unterstützten, wobei diese Leistungen jeder Betrieb beantragen könne, der auf diese Weise Inklusion umsetze.
In munterer Folge stellten dann die Teamleiter den in den Räumen am Birkenweg versammelten Gästen ihre Arbeitsbereiche vor. Böhner erläuterte die vielfältige Arbeit der „Bau- und Entrümplungstruppe“, während Matthias Eisenbach die Arbeiten rund um den Holzhof erklärte. Rabe schloss sich mit Infos zum Secondhand-Kaufhaus „Halle für alle“ und den integrierten Bereichen wie Autokosmetik, Kleidersammlung, Umzüge etc. an. Daraus entspann sich in angeregter Atmosphäre beim anschließenden Imbiss ein reger Austausch unter den weiteren Gästen von Banken, Jobcenter, kooperierenden Baufirmen und ehemaligen Mitarbeitenden von IngA.

 

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