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Grundstein für Petrihaus gelegt

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Christoph Beutekamp (GEWOBAG, rechts)) bestückt gemeinsam mit Bürgermeister Markus Mannsbarth die Zeitkapsel für das Petrihaus.

© Foto: Aderholz

Von Kerstin Aderholz

 

Eine recht nasse Angelegenheit war die offizielle Grundsteinlegung für das Petrihaus, das zumindest im Grundriss bereits Gestalt angenommen hat.

Vor Ort begrüßte Christoph Beutekamp als geschäftsführendes Vorstandsmitglied der GEWOBAG die Gäste und dankte den Förderern des Projekts, als da wären das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Modellprogramms "Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben", die Städtebauförderung im Rahmen des Programms aktive Kernbereiche des Landes Hessen und die Stadt Hofgeismar.

Bürgermeister Markus Mannsbarth wies auf die besondere Bedeutung des beispielhaften Projektes hin, das auch überregional die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Birgit Carus aus dem Referat "Wohnen im Alter - Soziales Wohnen" im Bundesfamilienministerium konnte feststellen, dass die Förderung "Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben" in diesem Vorhaben richtig angelegt ist, vor allem mit Blick auf die Entwicklung einer immer älter werdenden Gesellschaft.

Burkhard Wagner (PHB) hob noch einmal die verschiedenen Möglichkeiten hervor, die das Petrihaus Bewohnern und Nutzern zukünftig bieten wird.

Aufgrund der ungünstigen Wetterlage wurde nach den kurzen Redebeitraägen eine Zeitkapsel mit entsprechend aussagekräftigen Dokumenten zum Petrihaus bestückt, um im Zuge der Grundsteinlegung im Fundament des Neubaus für die Nachwelt aufbewahrt zu werden.

 

Das Petrihaus

Das Petrihaus wird auf einem 2.471 Quadratmeter großen Grundstück in der Pfeffergasse errichtet und soll im Frühjahr 2019 fertig sein.
Als Niedrigenergiehaus KfW 55 bietet es eine vermietbare Fläche von mehr als 2.180 Quadratmetern.
Im Erdgeschoss sind eine Tagespflege mit 15 Plätzen sowie eine Wohngruppe für zehn Menschen mit Demenz geplant. Beide Einrichtungen wird PHB (Pflege, Hilfe & Betreuung e.V.) betreiben. Außerdem ist ein Nachbarschaftstreff vorgesehen, ein Projekt, das sich an die bewährte Kooperation von GEWOBAG und PHB anschließt.
Unter dem Motto „Offen nach innen und nach außen“ sollen sich Bewohner der ambulant betreuten Wohngemeinschaften, Gäste der Tagespflege, Bewohner der Servicewohnungen, Angehörige und Besucher, ehrenamtliche Mitarbeiter sowie Bewohner des Altstadtquartiers treffen.
Langweilig wird es im Nachbarschaftstreff bestimmt niemandem, sollen hier doch u.a. Gymnastik-, Tanz- und Computerkurse, Kochtreffs, Vorträge und Workshops zum Thema „Alt werden – fit und gesund bleiben“ angeboten werden.
Im 1. OG werden eine Physiotherapiepraxis sowie eine Wohngruppe für elf demenziell erkrankte Menschen (Betreiber ebenfalls PHB) eingerichtet, im 2. OG entstehen neun barrierefreie Miet- oder Eigentumswohnungen, für die auf Wunsch bei PHB auch Betreuungs- und Pflegeleistungen hinzugebucht werden können, sowie eine Gästewohnung für Besucher. Für das Staffelgeschoss sind drei Eigentumswohnungen mit Dachterrassen sowie Abstellräume geplant. Insgesamt stehen 26 Stellplätze zur Verfügung.

Die Kosten für das Petrihaus betragen ca. 4,9 Millionen Euro.

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