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Hommage an die Hauptstadt

Von Michael Rubisch

Hofgeismar – Mit ihrem Programm „Berlin - ick liebe dir“ gastierten Martin Lüker und Bernd Winter auf Einladung des Hofgeismarer Kulturforums im Café Gesundbrunnen. Den gut 150 Besuchern wurde ein poetisches, nachdenkliches und humorvolles Programm mit Werken rund um die Hauptstadt geboten.

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Martin Lüker (rechts) und Bernd Winter gastierten mit "Berlin - ick liebe dir" im Café Gesundbrunnen.

© Foto: Rubisch

Die oft zitierte „Berliner Schnauze“ war es, die am Samstagabend im Vordergrund stand. Kaum eine Stadt findet in der Musik sowie in der Literatur solch eine Beachtung wie unsere Hauptstadt. Dabei sind es nicht nur die zahlreichen historisch bedeutsamen Bauwerke wie das Brandenburger Tor, das Schloss Sanssouci oder der Reichstag, es sind vielmehr die Menschen dieser Stadt, welche die Dichter und Denker begeisterten. Und so war der unterhaltsame Abend eine kleine literarische Reise in das Berlin der 50er Jahre. Ein Streifzug durch Eckkneipen, Tanzlokale und Caféhäuser, auf den Martin Lüker und Bernd Winter die begeisterten Gäste mitnahmen, wenn sie von der schnippischen „Berliner Göre vom Alexanderplatz“ erzählten oder einen Spaziergang „Unter den Linden“ unternahmen. Literarische Werke von Kurt Tucholsky oder Alfred Georg Hermann Henschke, bekannt unter dem Pseudonym „Klabund“, trug Bernd Winter zum Teil im herrlich erfrischenden Berliner Dialekt vor. Martin Lüker begleitete ihn am Klavier mit bekannten und unbekannten Liedern über die Stadt an der Spree. Marlene Dietrichs „Ich hab noch einen Koffer in Berlin“ durfte bei der Hommage ebenso nicht fehlen wie die Landeshymne von Will Meisel „Berlin bleibt doch Berlin“
Viele Songs konnten von den Besuchern mitgesungen oder zumindest gesummt werden. Der große Applaus und Zuspruch am Ende bewies, dass die Besucher den Abend in vollen Zügen genossen hatten.

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