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Neue Rettungswache

Im Notfall schneller da

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(V.l.) Joachim Nörz, Rettungsdienstleiter, Jürgen Barchfeld, Feuerwehr Kassel und Benjamin Krause, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe vor den Containern der Rettungswache.

© Foto: Seidenst├╝cker

Von Inge Seidenstücker


Ehrsten – Bereits seit Anfang des Jahres ist die neue Rettungswache der Johanniter-Unfall-Hilfe in Calden-Ehrsten in Betrieb. Dies freut nicht nur die Beteiligten, sondern auch die gesamte Caldener Bevölkerung. Denn heißt dies doch, dass im Ernstfall schnell Hilfe zur Stelle ist. Noch sind die 12 Einsatzkräfte, die in der Ehrstener Wache stationiert sind, in provisorischen Containern untergebracht. Doch schon bald soll auf dem Gelände dahinter die eigentliche Rettungswache gebaut werden. Alle erforderlichen Vorbereitungen wurden bereits dafür getroffen und sobald die Baugenehmigung erteilt ist, soll es los gehen, informierte Benjamin Krause vom Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe Regionalverband Kurhessen. Noch in diesem Jahr soll sie fertig sein.
Die Rettungswache ist Bestandteil der Fortschreibung des Rettungsdienstplans für Stadt und Landkreis Kassel. „Mit der neuen Rettungswache soll die Erreichung der gesetzlichen Hilfsfrist von 10 Minuten deutlich verbessert werden“, erklärte Jürgen Barchfeld, der für den Rettungsdienst bei der Feuerwehr Kassel zuständig ist.
„Mit dem Standort in Ehrsten wurde eine Lücke geschlossen“, sagte Barchfeld und machte deutlich, wie gut die Caldener Bevölkerung und genauso die Stadtverwaltung kooperierten. Denn nur so sei es möglich gewesen, die Wache in so kurzer Zeit aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Vom Grundstückskauf bis zur Inbetriebnahme vergingen lediglich drei Monate. Von der neuen Wache in Ehrsten, gleich gegenüber der Konzertscheune gelegen, sollen alle Ortsteile Caldens sowie Teile Zierenbergs und Ahnatal versorgt werden.
Des Weiteren wurden hier 12 neue Arbeitsplätze geschaffen. „Die personelle Situation im Rettungswesen ist bundesweit eher problematisch“, gab Barchfeld zu bedenken und ist froh hier alle Stellen besetzt zu haben. Zwei Rettungswagen sind hier stationiert. Einer ist rund um die Uhr einsatzbereit, der zweite nur tagsüber. In den Containern sind alle erforderlichen Räume, wie Aufenthaltsbereich, Ruheräume, Materiallager sowie ein Arbeitsplatz zur Datenverarbeitung untergebracht. Nur eine Desinfektionsschleuse fehle derzeit noch, doch bis das neue Gebäude stehe, könne man die Schleuse der Caldener Feuerwehr benutzen, erklärte Rettungsdienstleiter Joachim Nörz und sieht dies als ein weiteres Zeichen für die gute Aufnahme in Calden.

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