Drucken Versenden
Private Flächen für Pflanzungen im Fokus

Innerörtliche Baumstandorte gesucht

Hofgeismar (hak) - Die Stadt Hofgeismar ist bemüht, aktiv Beiträge zum Klimaschutz zu leisten. Dazu gehören auch Klimaanpassungsmaßnahmen, um den Folgen des Wandels im eigenen Gebiet entgegen zu treten. Zu diesem Zweck ist Hofgeismar u.a. auch dem Bündnis „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ beigetreten. Ein Maßnahmenplan wird derzeit erarbeitet.
Dem Abschluss dieser Arbeiten zuvor kam ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, durch den der Magistrat beauftragt wurde, geeignete Pflanzorte in der Kernstadt und den Stadtteilen aufzuzeigen und 200 Bäume zu pflanzen. Dabei sollen einheimische Laubbäume Kohlenstoffdioxid aufnehmen und auch durch Verschattung die Erwärmung der Innenlagen reduzieren.
Die Verwaltung hat hier eine Prüfung von möglichen Standorten mit dem Ziel vorgenommen, die beschlossene Zahl von 200 im Sinne der Zielstellung möglichst sogar zu übertreffen. Die Prüfung ergab, dass die innerörtlichen öffentlichen Flächen, welche bisher keine Baumpflanzungen aufweisen, oftmals ungeeignet sind, da diese durch vorhandene und freizuhaltende Schutzstreifen von unterirdischen Bauwerken oder Versorgungsleitungen für wurzelreiche Bäume nicht genutzt werden können. Im Wesentlichen verbleiben somit Flächen auf Spielplätzen oder in bereits teilweise bepflanzten Parkanlagen.
Da der ökologische Wert von Bäumen nicht an Eigentumsverhältnisse der Standorte geknüpft ist, bietet die Stadt in Abstimmung mit der Stadtverordnetenversammlung im Sinne der Beschlusslage nun die Möglichkeit, auch auf privaten geeigneten Flächen entsprechende Pflanzungen vorzunehmen.
Wer Interesse oder die Bereitschaft zur Übernahme von Laub- oder auf Wunsch auch Obstbäumen auf eigenen Flächen hat, kann sich bei der Stadt Hofgeismar per E-Mail an 200baeume@stadt-hofgeismar.de melden. Dabei bitte die Lage der Fläche, die gewünschte Baumart und die gewünschte mögliche Anzahl an Bäumen benennen.
Die angeregten Pflanzstandorte werden anschließend auf Eignung geprüft und in Abstimmung mit den Eigentümern durch die Stadt bepflanzt. Dafür entstehen den Flächeneigentümern keine Kosten. Die Zusicherung des Erhaltens und der Pflege durch die Eigentümer sind einzige Voraussetzung. Für erforderliche Ausgleichs- oder Kompensationsmaßnahmen können diese Pflanzungen nicht angerechnet werden, da hier ein ökologischer Mehrwert erzeugt werden soll.
Rückmeldungen sollen bitte möglichst bis zum 3. Juni 2022 erfolgen.
Die Pflanzungen sind für den Herbst 2022 vorgesehen.

Bilder & Videos

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder