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Instrumenten-"Speeddating" in der Musikschule

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Larissa Degner zeigt den Kindern den Umgang mit der Violine.

© Foto: Aderholz

Von Kerstin Aderholz

 

Hofgeismar - "Für uns ist es schön, wenn wir das, was wir lieben, weitergeben können", erklärte der Leiter der Musikschule Hofgeismar Simon van Zoest am Instrumentenschnuppertag, für den sich insgesamt 50 Kinder im Alter von ca. fünf bis sechs Jahren angemeldet hatten. Fast alle nehmen noch an der für sie im Sommer endenden Musikalischen Früherziehung teil. Ob und mit welchem Instrument die musikalische Reise der einzelnen Kinder weitergehen soll, dabei sollte das "Speeddating" mit insgesamt sechs Instrumenten behilflich sein. Neben Eltern oder Großeltern brachten einige der kleinen angehenden Musiker noch ein Geschwisterkind mit, das ebenfalls auf Tuchfühlung mit Flöte, Klavier, Violine, Cello, Gitarre und Schlagzeug gehen durfte.

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Musikschulleiter Simon van Zoest und Margrit Stüer bei der Gruppenaufteilung per Losverfahren.

© Foto: Aderholz

Nach der Begrüßung der Kinder und ihrer Begleiter durch Musikschulleiter Simon van Zoest wurden die sechs Instrumente von den Musikschullehrern mit einem gemeinsamen Spiel der Papageno-Arie aus Mozarts Zauberflöte vorgestellt. Im Anschluss wurden die Kinder in kleine Gruppen aufgeteilt, um im ca. zehnminütigen Wechsel jedes der Instrumente unter Anleitung eines Lehrers auszuprobieren und ihm schon die ersten harmonischen Töne zu entlocken. Bei einem Instrument wie der Violine stellt sich der ein oder andere dieses Vorhaben sehr gewagt vor und rechnet wahrscheinlich nicht gerade mit einem Ohrenschmaus. Allerdings folgte die Überraschung auf dem Fuß. Violinenlehrerin Larissa Degner zeigte den Kindern zunächst, wie die Violine gehalten wird, dann den Bogen dazu und schon konnte es losgehen. Einen bestimmten Ton in einem kontinuierliche Rhythmus zu erzeugen, fiel keinem der Kinder schwer. Und durch die Tonvarianten in der Begleitung von Larissa Degner wurde daraus tatsächlich ein Lied. Unanstrengend war es für die Kinder aber nicht. Auch wenn die Instrumentengröße dem Alter entsprechend ausfiel, waren sie nach dieser Runde mit weiteren kleinen Übungen doch recht geschafft - aber sehr stolz auf das, was sie eben mit ihren kleinen Händen an den Instrumenten hervorgebracht hatten.

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Auch am Schlagzeug konnten sich die Kinder unter Anleitung von Dirk Osterberg versuchen.

© Foto: Aderholz

Auch aus den anderen Räumen konnte man es klingen hören. Von zaghaften Klaviertönen bis zum kräftigen Trommeln am Schlagzeug drehte sich das Instrumentenkarrussel weiter, bis alle Gruppen bei jedem Instrument Station gemacht hatten. Für jede absolvierte Station konnten sich die Kinder einen Stempel für das jeweilige Instrument auf ihre Teilnehmerkarte drucken lassen und erhielten dafür beim Treffen zum Abschluss jeweils eine Musikschultasche, die einen Aufkleber und eine Instrumentenfibel enthielt.

Freude und Spaß stünden beim Instrumentenschnuppertag der Musikschule im Vordergrund, so Simon van Zoest. Wie viele Kinder sich tatsächlich für das Erlernen eines Instrumentes entscheiden, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Die Methode des Instrumentenkarrussels hat in jedem Fall dafür gesorgt, sich mit den Instrumenten ein wenig auseinanderzusetzen und ein Gefühl dafür zu bekommen, woran der einzelne Spaß haben könnte.

Weitere Informationen zum Angebot der Musikschule gibt es auf der Internetseite www.musikschule-hofgeismar.de.

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