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Jugendarbeit in Hofgeismar neu aufgestellt

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V.l.: Bürgermeister Torben Busse und Hauptamtsleiter Chris Dworak mit Timo Fuhlmann, Tobias Schnürer und Janina Filippi von der Stadtjugendarbeit Hofgeismar sowie der kleine Martin im renovierten "Living Room" mit dem neuen Logo der Stadtjugenadarbeit, entworfen von Johannes Ackermann aus Hameln.

© Foto: Kerstin Aderholz

Von Kerstin Aderholz

Hofgeismar - Kurz, prägnant und aussagekräftig heißt es nun "Stadtjugendarbeit Hofgeismar", nachdem das Projekt Jugendarbeit der Stadt lange als "Pro Jugend" bekannt war. Im Zuge personeller Verstärkung und einem damit einhergehenden neuen Konzept wurde auch der Name geändert, um u.a. Verwirrungen durch suggestive Wirkungen des Namens bezüglich der Zugehörigkeit zu einer anderen Organisation zu vermeiden.

Mit im Team von Tobias Schnürer, Leiter der Stadtjugendarbeit, und Timo Fuhlmann ist seit einigen Monaten Janina Filippi, die zukünftig für wesentlich mehr "Frauenpower" sorgen wird. Nachdem ihre Einarbeitung in das Aufgabengebiet nun abgeschlossen ist, könne nun auch das von ihr miterarbeitete neue Konzept weiter umgesetzt werden, so Bürgermeister Torben Busse, der gemeinsam mit Hauptamtsleiter Chris Dworak die neu aufgestellte Jugendarbeit und ihre Mitarbeiter vorstellte.

Vor allem während der akuten Phasen der Corona-Pandemie habe es Zeit und Raum gegeben, sich über eine Neukonzeptionierung Gedanken zu machen, um die Angebote aktuell zu halten und an die auch immer mal wieder wechselnden Bedarfe der Zielgruppen flexibel anzupassen, erklärte Tobias Schnürer.

Neben den offenen Bereichen, wie der "Living Room" und die "Snake Run" in Hofgeismar sowie die beiden Jugendräume in Carlsdorf und Hombressen, werden Ferienspiele und -freizeiten, u.a. in Kooperation mit dem Ev. Jugendzentrum, sowie Konzertfahrten, Städtetrips, interessensbezogene oder auch präventive Workshops und Bildungsarbeit angeboten. Auch Projektarbeit, wie die Gestaltung von öffentlichem Raum nach Vorschlägen durch die Kinder und Jugendichen inklusive Begleitung durch den gesamten Prozess der Umsetzung, sowie Netzwerk- und Kooperationsarbeit sind ein wesentlicher Teil der Jugendarbeit.

Auf die mittlerweile enge Netzwerk- und Kooperationsarbeit, z.B. mit der ev. Kirche oder auch Institutionen wie dem Quartier am Markt, ist man in Hofgeismar besonders stolz, da dies nicht selbstverständlich ist und es diesbezüglich früher eher ein Konkurrenzdenken gab.

Speziell die geschlechterspezifische Jugendarbeit soll ab sofort einen wichtigen Platz einnehmen. War der Mitarbeiterstab in der Vergangenheit in diesem Bereich hauptsächlich männlich geprägt, hat sich das nun mit Janina Filippi geändert. In Kooperation mit dem Quartier am Markt gibt es bereits einen Mädchentreff für Mädchen von 10 bis 14 Jahren.

Auch die Streetwork- und aufsuchende Jugendarbeit soll wieder stärker in den Fokus genommen und weitere Kooperationen vorangetriben werden.

Weitere Informationen zum Angebot sowie Kontaktdaten findet man auf der Seite www.hofgeismar.de/rundum-versorgt/stadtjugendarbeit-hofgeismar.

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