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Mobilfunkmast schafft Abhilfe

Kein Funkloch mehr in Zwergen

Zwergen (hai) - Ab sofort hat die Suche nach Mobilfunk-Empfang im Liebenauer Stadtteil Zwergen ein Ende. In den zurückliegenden Tagen haben Ingenieure der Telekom in Zwergen einen etwa 20 Meter hohen Mobilfunkmast errichtet und jetzt auch in Betrieb genommen. Nun steht den Bürgerinnen und Bürgern in Zwergen ein modernes Mobilfunknetz zur Verfügung, in dem sie nicht nur telefonieren können, sondern ins Internet gehen oder E-Mails verschicken können. Die Download-Geschwindigkeiten beträgt bis zu 50 MBit/s. Für den Bürgermeister Harald Munser, geht damit ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: „Die Stadt Liebenau ist eine Flächengemeinde in Nordhessen mit acht Ortsteilen. 50 Quadratkilometer Fläche und nur 3200 Einwohnern. Leider ist die Versorgung mit Mobilfunk teilweise extrem schlecht ausgebildet, was das ohnehin sehr strukturschwache Gebiet nicht attraktiver macht. Insofern ist diese Verbesserung des Mobilnetzes, insbesondere im besten Netz, ein wunderbares Bekenntnis zum ländlichen Raum“.


Die Stadt hatte sich als erste bei der Aktion „Wir jagen Funklöcher“ bereits im August 2019, beworben. Um den benötigten Magistratsbeschluss zu erwirken, hatte Bürgermeister Munser an diesem Tag alle Mitglieder des Magistrats via E-Mail angeschrieben und um Zustimmung für die Beteiligung an der Telekom Aktion gebeten. Der Magistratsbeschluss fiel einstimmig aus. In den Planungen der Telekom war für Zwergen bereits ein Mobilfunkmast vorgesehen. Dieser sollte bis zum Jahresende 2020 errichtet werden. Durch die Bewerbung bei „Wir jagen Funklöcher“ konnte das Mobilfunkloch jedoch bereits jetzt mit einem temporären Masten geschlossen werden. Dieser soll bis zur Einschaltung des endgültigen Masten im Stadtteil Zwergen LTE-Versorgung sicherstellen. Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland, sagte: „Unsere Aktion zeigt: wenn alle an einem Strang ziehen, lassen sich unbürokratische Lösungen für eine schnelle Versorgung finden. Es freut mich, dass wir dank der Initiative der Stadt Liebenau, das Funkloch jetzt ein Jahr schneller als geplant schließen können.“

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