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KiTa an Nahwärmenetz angeschlossen

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V.l.: Bürgermeister Markus Mannsbarth und Elmar Möcklinghoff an der Übergabestation für die Nahwärme.

© Foto: Aderholz

Von Kerstin Aderholz

 

Hofgeismar - Unter dem Motto "Gelegenheiten erkennen und nutzen" konnte die Kindertagesstätte Hohes Feld in Hofgeismar an das Nahwärmenetz der Bioenergie Lempetal von Elmar Möcklinghoff angeschlossen werden. Im Zuge des Anschlusses der GEWOBAG-Häuser in der unmittelbaren Umgebung, bot sich der Stadt Hofgeismar zu einem günstigen Zeitpunkt die Möglichkeit, auch diese Kita mit Nahwärme zu versorgen, nachdem dies bei den anderen beiden städtischen Kindergarten bereits der Fall ist.

"Die Gasheizung hätte ohnehin ausgetauscht werden müssen", erklärte Bürgermeister Markus Mannsbarth und erläuterte weiter: "Die Kosten für die Versorgung mit Nahwärme unterscheiden sich kaum von denen zur Errichtung einer neuen Gasheizung. Außerdem spielt hier auch die regionale Wertschöpfung eine Rolle, denn das Geld, das ansonsten über viele Jahre an irgendeinen Gasanbieter geflossen wäre, bleibt nun in der Region." Darüber hinaus fielen keine Kosten für Wartung oder Reparaturen wie bei herkömmlichen Heizungsanlagen üblich an.

Vielen ist bisher vor allem der Begriff der Fernwärme geläufig. Im Gegensatz dazu versorgt ein Nahwärmenetz i.d.R. kleinere Einheiten wie Gewerbegebiete oder Siedlungen mit Wärme, die vor Ort erzeugt wird und sehr häufig auf erneuerbaren Energien, wie z.B. Blockheizkraftwerke oder Hackschnitzelheizungen, basiert. Von der Biogasenergie Lempetal in Hofgeismar werden neben Wohnanlagen der GEWOBAG u.a. auch Teile der Evangelischen Altenhilfe mit Nahwärme versorgt.

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