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Ausstellung im Hugenottenmuseum

Konfirmation – Ein Kind der Reformation

Bad Karlshafen. Das Deutsche Hugenottenmuseum in Bad Karlshafen eröffnete als Beitrag zum Reformationsjahr seine Sonderausstellung „ Konfirmation – Ein Kind der Reformation“.

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Museumsleiter Jochen Desel bei der Ausstellungseröffnung.

© Foto: Bad Karlshafen GmbH

In der Ausstellung wird deutlich, wie wichtig Hessen für die Reformation war. Der Straßburger Reformator Martin Bucer, als Berater des Landgrafen Philipp von Hessen, gilt als Initiator. In der „Ziegenhainer Zuchtordnung“ von 1539 legte er die Grundlagen der Konfirmation. Ziegenhain gilt somit als Geburtsort der Konfirmation.
Die Ausstellung der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck beleuchtet historische und religiöse Aspekte.
Jochen Desel, Museumsleiter des Hugenottenmuseums, wies darauf hin, dass die Konfirmation als „Taufergänzung“ die bewusste Bekräftigung der Taufe im jugendlichen Alter eines reformierten Christen ist. In der Ergänzung der Ausstellung wird der Übergang der schwarzen Bekleidung für Mädchen zum weißen Konfirmationskleid gezeigt.
Jochen Desel dankte der Landeskirche für die Überlassung der Ausstellung „Vom Übergang zur Mündigkeit - 475 Jahre Konfirmation“. Auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Museums dankte er für deren Einsatz beim Zustandekommen der Ausstellung. Umrahmt wurde die Eröffnung durch Musikstücke, die Herrn Vassili Geiger mit dem Akkordeon vortrug.
Die Ausstellung wird noch bis zum 31.August gezeigt und kann zu den Museumsöffnungszeiten, Dienstag – Freitag 10 – 17 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr, besucht werden.

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