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Fördergelder für Kultur und Tourismus

Kulturboten unterstützen Ehrenamtliche

Von Barbara Siebrecht
Helmarshausen/Krukenburg – Mit großer Freude konnten Ehrenamtliche von Kulturstätten aus Helmarshausen, Vöhl und Hümme ankündigen, dass sie Unterstützung durch „Kulturboten“ bekommen. Achtzehn Schülerinnen und Schüler können erste berufliche Erfahrung sammeln und gleichzeitig dabei helfen, Menschen auf die Kulturschätze ihrer Heimat aufmerksam zu machen.

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Bürgermeister Marcus Dittrich, Annedore Steinbrecher und Ulrich Schachtscheider (Heimatverein Helmarshausen) und Daniel Teppe (GrimmHeimat NordHessen) mit drei von 18 Kulturboten Lisa Hagedorn, Elena Thomsen und Sabrina Schade

© Foto: Siebrecht

Daniel Teppe von der Marketinggesellschaft GrimmHeimat Nordhessen beim Regionalmanagement Nordhessen war es gelungen, Fördergelder vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zu sichern, sodass die Kulturboten für ihren je zweiwöchigen Einsatz in den Sommerferien einen Lohn bekommen und ihr Taschengeld damit aufbessern können. Karl-Heinz Stadtler vom Förderkreis Synagoge Vöhl (Edersee), berichtete von positiven Erfahrungen im Sommer 2018 in dem der Förderkreis durch Spendengelder schon junge Leute als Kulturboten einsetzen konnte. „Ich wünsche mir, dass wir einen Weg finden, das Kulturbotenprogramm zu verstetigen“, meinte Stadtler. Die überwiegend älteren Ehrenamtlichen erhoffen sich von den jungen Menschen ihre Kompetenzen zum Beispiel bei den sozialen Medien nutzen zu können und Konzepte zu entwickeln, mit denen das Kulturangebot oder die historische Stätte auch bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung wecken kann. Die jungen Leute brennen darauf, ihre Kompetenzen, die sie bisher für Referate einsetzten, bei Gruppenführungen oder für ihr Projekt anwenden zu können. Die Kulturboten sollen je ein individuelles Projekt bearbeiten, das bei der Abschlusspräsentation im Herbst vorgestellt wird.

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Karl-Heinz Stadtler (Synagoge Vöhl), Willi Steinbrecher, Beate Carl (Generationenhaus Bahnhof Hümme), Ulrich Schachtscheider, Annedore Steinbrecher, Nina Femder (Bad Karlshafen GmbH), Daniel Teppe (GrimmHeimat NordHessen), Dieter Steinbrecher, Bürgermeister Markus Dittrich und drei von 18 Kulturboten Lisa Hagedorn, Elena Thomsen und Sabrina Schade trafen sich auf der Krukenburg.

© Foto: Siebrecht

„Übung im freien Sprechen vor Gruppen kann im Berufsleben oder bei mündlichen Prüfungen sehr nützlich sein“, meinte Kulturbotin Lisa Hagedorn. Die Helmarshäuserin Sabrina Schade freut sich darauf, eine Perle ihrer Heimat, die Krukenburg anderen Menschen näher bringen zu können und damit zu deren Erhalt beizutragen. „Ich freue mich, dass sich junge Leute von dem Projekt begeistern ließen, das ist ein Projekt, von dem alle profitieren“, zeigte sich Bürgermeister Dittrich begeistert.
Für diesen Ferienjob konnten sich SchülerInnen ab 16 Jahre bewerben und die Ehrenamtlichen erhielten mehr Bewerbungen, als sie annehmen konnten. Auf der Krukenburg konnten nur junge Menschen angenommen werden, die schon volljährig sind, das das Jugendschutzgesetzt (Einsatz am Wochenende) zu beachten war. „Wir sind für die große Unterstützung der Marie-Durant-Schule und des Gymnasiums Beverungen dankbar“, erklärte Annedore Steinbrecher vom Heimatverein Helmarshausen, die gemeinsam mit Nina Fremder (Bad Karlshafen GmbH) das bundesländerübergreifende Projekt in den Schulen vorstellte. Vom Gymnasium Beverungen werden Lisa Hagedorn, Marvin Enkelmann, Tessa Disse, Janet Wismach, Sabrina Schade und Elena Thomsen je zu zweit auf der Krukenburg eingesetzt.

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