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Vielfältiges Programm beim Stadt-Kultur-Festival

Kunst und Kultur neben der Baustelle

Von Barbara Siebrecht
Bad Karlshafen – Konzerte, Lesungen, ein Antikmarkt, Ausstellungen und die Lange Nacht der Poesie machten das Wochenende des Stadt-Kultur-Festivals zu einem bunten Strauß toller Erlebnisse, die zum Teil kostenlos und im Freien stattfanden.

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So bunt wie der Chor „coloured voices“, war das Lied-Repertoire.

© Foto: Siebrecht

Die Talsohle der Baustellen in Bad Karlshafen ist durchschritten und aller Orten kann man sich über neu Entstandenes freuen. Mit einer Reihe von Kulturveranstaltungen belebt die Bad Karlshafen GmbH die Stadt neben den Baustellen und profitiert dabei wie kürzlich bei der Beleuchtung der historischen Gebäude am Hafen und dem Stadt-Kultur-Festival, von Sponsoring durch die EAM und Fördermitteln des Landes. Mit guten Ideen, oft einfachen Mitteln und unter Mitwirkung von Bad Karlshafener und Helmarshäuser Bürgern konnte unter anderem ein niveauvoller Antikmarkt vor dem Rathaus mit antiquarischen Büchern, Gemälden, Kleinmöbeln und vielem mehr entstehen. Der wunderschöne Rosengarten, in dem kürzlich schon das Dinner in White und der Tangoabend stattgefunden hatten, wurde zum Schauplatz der vierstündigen Langen Nacht der Poesie. Besucher waren vom diesjährigen Programm, des schon zur schönen Tradition gewordenen Kleinkunstfestivals, besonders begeistert und schwärmten von der Pantomime, den Lesungen, Musik-und Kabarett-Nummern.

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Herma Böhm bot eine Stadtführung an.

© Foto: Siebrecht


Die farbige Beleuchtung der Gebäude zauberte an den Abenden eine besondere Stimmung in die Stadtmitte und vor der Bühne am Hafenplatz 15 konnte man die Bewirtung genießen und der handgemachten Musik sowie dem DJ bei der Hafenparty lauschen. Heimische Künstler und Musikgruppen wirkten mit, wie die Kurkapelle und der Helmarshäuser Chor „coloured voices“, der mit einem schwungvollen, halbstündigen Programm das Publikum vor dem Rathaus begeisterte. Von einem ungarischen Lied mit Dudelsack-Imitation, über „Wochenend und Sonnenschein“ und der musikalisch beantworteten Frage, „Warum singe ich im Chor“ präsentierte sich der Chor genauso bunt und fröhlich wie seine Kleidung andeutete.
Klassisch wurde es bei den Treppenhauskonzerten mit Cembalo und Violine im Antiquariat und im Invalidenhaus. Leerstände wurden belebt, Firmengründer stellten sich vor und eine lange Kaffeetafel gab es rechts und links vom Rathaus.
Die Abschlusslesung der Stadt-Literaturstipendiatin Jenifer Becker im Rosengarten unter der Magnolie gab Einblicke in den Roman, der von ihrem Aufenthalt in Bad Karlshafen inspiriert wird.

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