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Stichwahl in Bad Karlshafen

Marcus Dittrich wird neuer Rathauschef

Von Michael Rubisch

Bad Karlshafen – Bereits im Vorfeld der Bürgermeisterstichwahl in Bad Karlshafen zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Petra Werner und Marcus Dittrich ab. Am Wahlabend entwickelte sich dann ein Wahlkrimi, bei dem eine Stimme den Unterschied ausmachte. Auf den unabhängigen Dittrich entfielen 932 Stimmen, seine ebenfalls unabhängige Kontrahentin Petra Werner erhielt 931 Stimmen.

„Das wird eng“, so war der allgemeine Tenor im Landgrafensaal. Als erstes wurden die Ergebnisse der Briefwahl veröffentlicht. 414 Wähler hatten im zweiten Wahlgang diese Form genutzt. Petra Werner erhielt 217, ihr Marcus Dittrich 193 Stimmen. Vier Stimmen waren ungültig. Der Wahlbezirk Helmarshausen ging erwartungsgemäß an Marcus Dittrich, seinen Heimatort. Im Vergleich zum ersten Wahlgang konnte Dittrich hier seinen Vorsprung etwas ausbauen. Im Kernbezirk Bad Karlshafen hingegen siegte die 53-jährige Ökonomin Petra Werner. Die 453 Stimmen aus der Kernstadt reichten aber letztendlich nicht aus, da Konkurrent Dittrich 339 Stimmen erhielt. Auch hier konnte der zukünftige Rathauschef im Vergleich zum ersten Wahlgang zulegen, was am Ende die hauchdünne Mehrheit bedeutete.

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Knapper geht es nicht. Eine Wählerstimme machte den Interschied in Bad Karlshafen.

© Foto: Rubisch


In einem ersten kleinen Statement zeigte sich Dittrich erleichtert über seinen knappen Wahlsieg und zollte seiner Kontrahentin großen Respekt. Bei solch einem Wahlausgang könne man kaum von Sieg oder Niederlage sprechen. Das knappe Ergebnis stelle für ihn natürlich eine große Herausforderung dar.
Bei solch einem haudünnen Wahlausgang werden selbstverständlich alle Wahlzettel noch einmal ausgezählt, um das Ergebnis noch einmal genau zu prüfen, hieß es von Seiten der Wahlleitung.

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