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Musikschule und AKG

Mit dem "coolAphone" einmal um die Welt

Von Kerstin Aderholz

Hofgeismar - Ein großes Unternehmensjubiläum, eine Instrumenten-Innovation mit Firmenbezug und ein einzelner Buchstabe, der einen Musikschulleiter des nachts den Schlaf raubte - all diese Komponenten sind Teil eines von langer Hand geplanten klangvollen Vorhabens in Zusammenarbeit der AKG Gruppe und der Musikschule Hofgeismar.

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V.l.: AKG-Geschäftsführer Hartwig Pietzcker, Musikschulleiter Simon van Zoest und die Leiterin des AKG-Global Marketing Hanem Cihan-Matull.

© Foto: Aderholz

Die AKG Gruppe feierte in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen, was mit einer großen Veranstaltung mit mehr als 1.000 Gästen einher ging. Auf diese Feier hatte die Musikschule Hofgeismar mit ihrem Leiter Simon van Zoest und den beiden Schlagzeuglehrern Dirk Osterberg und Tobias Heinz gemeinsam mit Mitarbeitern der AKG-Marketingabteilung unter der Leitung von Hanem Cihan-Matull hingearbeitet.
Über mehrere Monate wurde nicht nur ein neues Percussion-Instrument - das "coolAphone" - entwickelt, sondern aus der Feder von Dirk Osterberg entstand darüber hinaus eine Komposition mit dem Titel „Discover the world with coolAphone“. Diese wurde dem Firmeninhaber der AKG Gruppe, Hartwig Pietzcker, gewidmet und nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise zu verschiedenen Kontinenten, und zwar jeweils dort hin, wo auch AKG mit eine Sitz vertreten ist.
Für die erfolgreiche Umsetzung der Idee wurde seit März dieses Jahres intensiv an dem Projekt gearbeitet. Das entstandene Instrument „coolAphone“, das in zweifacher Ausführung gebaut wurde, besteht ausschließlich aus Gegenständen und Materialien, die in der AKG-Produktionsstätte zu finden sind, wie z.B. Salzfässer, Entfettungskörbe, Aluminium, Kupfer- und Messingrohre, Sammelkasttenprofile etc.
Der Name „coolAphone“ besteht in seiner Zusammensetzung zum einen aus „cooler“ für Kühler, dem wortverbindenden Großbuchstaben A für Autokühler sowie Akustik sowie dem Wortbestandteil aus dem Griechischen „phon“ für Klang. Dieser Wortbestandteil war es auch, der Musikschulleiter Simon van Zoest eines Nachts plagte. Schließlich wird „phon“ als griechischer Wortstamm ohne „e“ am Ende geschrieben - dem „coolAphone“ war es allerdings angehängt worden. Doch nach schnellst möglicher Rücksprache mit Dirk Osterberg war man sich schnell einig, aufgrund der Internationalität des gesamten Projektes instinktiv alles richtig gemacht zu haben - denn sowohl im Englischen als auch Französischen gehört das „e“ dort hin.
Auch wenn solcherlei Begebenheiten unter dem Motto „e oder nicht e - das ist hier die Frage“ zum Schmunzeln anregen, zeigt diesedoch, wie sehr sich das Projekt zur Herzensangelegenheit entwickelt hat.
Für Dirk Osterberg und Tobias Heinz war vor allem die Auswahl der Matarialien für das „coolAphone“ eine spannende Angelegenheit, denn für ein echtes Klangerlebnis mussten viele Faktoren berücksichtigt werden.

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V.l.: Dirk Osterberg und Tobias Heinz bei der Aufführung des "coolAphone"-Stückes „Discover the world with coolAphone“.

© Foto: Silke Wiederhold

Dass das gesamte Unterfangen schließlich geglückt war, zeigte sich an den Zugabeforderungen und Standing Ovations nach der Ur-Aufführung von „Discover the world with coolAphone“ durch die beiden Schlagzeuglehrer während der Jubiläumsfeier von AKG.
Als Dankeschön für das einzigartige Klangerlebnis überbrachte Hartwig Pietzcker der Musikschule eine Zuwendung in Höhe von 1.060 Euro. Diese Summe setzt sich aus Spenden der AKG-Mitarbeitern zusammen, zu denen Hartwig Pietzcker anstelle von Jubiläumsgeschenken aufgerufen hatte.
Eines der beiden „coolAphones“ verbleibt zukünftig an einem ausgewählten Platz im AKG-Verwaltungsgebäude, das andere in der Musikschule Hofgeismar, wo es für Unterrichtszwecke und weitere Auftritte genutzt werden soll.

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