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Neue Fahrzeugbegleiter ausgebildet

Von Michael Rubisch

Grebenstein – Die Fahrbegleiterausbildung für Busse und Bahnen ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Zehn Schüler der Heinrich-Grupe-Schule in Grebenstein haben sich dieser Aufgabe gestellt und die Ausbildung erfolgreich absolviert. Im Rahmen der Verleihung der Fahrbegleiterausweise und Zertifikate erhielten sie viel Lob für ihren Einsatz und ihr soziales Engagement.

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h.R.v.l. Martina Boye-Griesel, Sascha Lackner, Uwe Koch, Birgit Schaumburg, Michael Grieneisen

v.R.v.l. die neuen Fahrbegleiter: Emma Hackel, Chiara Steger, Salina Bartels, Max Eckert, Sophie Drebing und Felix Engelbrecht

© Foto: Rubisch

„Mit dieser Ausbildung seid ihr Experten im Bereich Konfliktbewältigung und Streitschlichtung, etwas, was ihr nicht nur im Bus oder in der Bahn benötigt, sondern auch für den Rest eures Lebens“, betont Uwe Koch, Leiter des Fachdienstes Verkehr und Sport des Landkreises Kassel. Weil die Ausbildung die Fahrten zur Schule für alle Schüler sicherer und stressfreier gestaltet unterstützt der Landkreis die Ausbildung an den Schulen im Kreis auch finanziell. Die entstehenden Kosten für den Lehrgang in Höhe von 5.500 Euro werden vom Landkreis getragen. Die Ausbildung der Fahrbegleiter wird vom Verkehrsunternehmen Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) organisiert. Unterstützung bei der Ausbildung liefert auch die Polizei.
Von Seiten der Heinrich-Gruppe-Schule zeichnete sich Sascha Lackner als Begleiter des Projektes von Beginn an aus. Schulleiterin Martina Boye-Griesel dankte Lackner für seine unterstützende Arbeit und hob ebenfalls das große soziale Engagement sowie das Verantwortungsgefühl der Schüler hervor.
Die zehn neuen Fahrbegleiter, aus den Jahrgängen 7 und 8, wurden in einem Lehrgang intensiv auf ihre neue Tätigkeit vorbereitet. Deeskalation sowie Konfliktbewältigung standen dort unter anderem auf dem Lehrplan. Außerdem wurden Strategien zum neutralen Verhalten sowie Kommunikationstechniken und Körpersprache näher gebracht. Selbstverständlich steht der Selbstschutz ebenso auf dem Lehrprogramm. Insgesamt dauerte die Ausbildung eine Woche. Die Fahrzeugbegleiter dienen als Ansprechpartner für Lehrer und Schüler. Gerade der Schutz von jüngeren Schülern steht im Fokus der Arbeit. So viel soziales Engagement kann auch im Rahmen einer späteren Bewerbung für einen Ausbildungsplatz sehr nützlich sein.

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