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Neue Terrasse erweitert das Ausstellungsgelände

Von Michael Rubisch

Hombressen – Mit einem „Tag der offenen Tür“ feierte der Geflügelzuchtverein Hombressen die Einweihung der fertiggestellten Terrasse, die direkt an das Vereinsheim im Vogelpark anschließt. Mit dem neu gebauten Prachtstück erweitert der Verein seine Ausstellungsfläche für regionale und überregionale Veranstaltungen.

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v.l. Vizelandrat Andreas Siebert, Oliver Ulloth, MdL, Ortsvorsteherin Regine Bresler, Brigitte Hofmeyer, Vorsitzender Dirk Kaufmann, Heinrich Sattler, Jörg-Olaf Schramm, Regionaldirektor Kasseler Sparkasse und Bürgermeister Markus Mannsbarth. 

© Foto: Rubisch

„In unserem Verein sind viele Züchter von Wassergeflügel, die Enten und Gänse züchten“, erzählt Dirk Kaufmann, Vorsitzender des Vereins. Das Vereinsheim, mit angrenzendem Ausstellungssaal bot irgendwann nicht mehr ausreichend Platz, um die Tiere der heimischen Züchter bei den regelmäßig stattfindenden Lokalschauen zur Schau zu stellen. Erst recht galt dies für die überregionalen Veranstaltungen. Die Mitglieder suchten also nach einer Möglichkeit mehr Fläche für zu Ausstellungen zu schaffen. Auflagen des Veterinäramtes und auch Geflügelschutzrichtlinien sehen dabei eine räumliche Trennung Wassergeflügel und Hühnergeflügel vor.
„Das Wassergeflügel braucht durch seine rassespezifische Art weniger Wärme aber mehr Wasser und ist dadurch auf der neuen Terrasse bei den Ausstellungen besser präsentiert als in geschlossenen Räumen“, berichtet Kaufmann. Der neue, komplett überdachte Anbau bietet durch die vergrößerte Ausstellungsfläche kleine und mittlere Sondervereinsschauen aus dem Bundesgebiet nach Hombressen zu holen.
Die neue Terrasse in Holzbauweise ist auf einer Gesamtlänge von über 20 Metern, bei einer Breite von 4 Metern komplett mit Wellplatten mit höchstem Hagelschutz überdacht. So ergibt sich etwas mehr als 80 Quadratmeter neue Ausstellungsfläche. Riffeldielen aus Lärchenholz bilden den neuen Terrassenboden. Zu den geplanten Geflügelschauen wird die Terrasse mit Windnetzen und Rolltor so geschlossen, das kein Mader, Waschbär oder Fuchs eindringen kann. Der Raum ist somit luftdurchlässig und doch geschlossen. Die Materialkosten von 15.000 trägt der Verein zu zwei Dritteln aus dem Vereinsvermögen. Die fehlenden 5.000 Euro für das Bauvorhaben spendete die Kasseler Sparkasse. Zudem leisteten die Vereinsmitglieder rund 500 ehrenamtliche Arbeitsstunden für den Terrassenneubau. Kaufmann bedankte sich bei allen Vereinsmitgliedern, die sich am Bau beteiligten. Ohne eine solch enorme Eigenleistung wäre das Projekt nicht zu stemmen gewesen.
Viel Lob erhielten die Vereinsmitglieder auch von den zahlreichen Gästen, die zur Einweihung gekommen waren. „Ein Projekt, was sich sehen lassen kann“, bekräftigte Bürgermeister Markus Mannsbarth. „Da sieht man einmal mehr, was Gemeinschaft im Ehrenamt leisten kann. Das ist unglaublich“, lobte auch Altbürgermeister Heinrich Sattler.

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