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Holzhäuser Heckethaler

Preisverleihung ohne Publikum

Von Inge Seidenstücker

 

Holzhausen – Auch die beliebte Veranstaltung zur Literaturpreisverleihung des Holzhäuser Heckethaler 2020 musste Corona bedingt ausfallen. Dennoch nahmen an dem mittlerweile unter den Nachwuchsautoren etablierten Wettbewerb wieder zahlreiche Autoren teil. 177 Texte wurden von 175 Teilnehmern zum Thema „Jubiläum“ eingereicht.

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Die Preisverleihung  wurde diesmal nur mit den Fotos der Preisträger bei einer Pressekonferenz im Waldhotel Schäferberg bekannt gegeben. (V.l.) Jurymitglieder Klaus-Peter Vogt, Vorstandsvorsitzender Stadtsparkasse Grebenstein, Ralf Patock, Katja Jeppe-Mönnich, Ortsvorsteherin Holzhausen Kerstin Roth, Monika Rudolph, Heike Kober, Hotel Schäferberg und Bürgermeister Jörg Schützeberg.

© Foto: Seidenst√ľcker

Die Preisträger des Literaturpreises „Holzhäuser Heckethaler“:
Den 1. Preis in der Gruppe "alle ab 14 Jahren" erhielt Sonja Dohrmann, 59 Jahre, aus Hamburg mit ihrer Kurzgeschichte „Klassentreffen“.
In ihrer Geschichte schildert sie, wie die Protagonistin die Einladung zu einem Klassentreffen nach 25 Jahren mit voller Wucht trifft. Gedanklich holen sie die Ereignisse während ihrer Schulzeit ein. Wie der Mord an ihrer Zwillingsschwester, der niemals geklärt werden konnte und die damit verbundenen ambivalenten Gefühle.
Den 2. Preis in der Gruppe ab 14 Jahren belegte Barbara Schilling aus Potsdam mit „Der Nachbar“. Hierin beschreibt sie eine Beziehung zwischen einer verheirateten Frau und einem Privatier, dem die Unverbindlichkeit dieser Verbindung sehr zupass kommt, bis er erkennen muss, dass dies wohl nur sehr einseitig ist.

Gruppe 14 bis 29 Jahre - beide Gewinner aus der Region


Bereits 2019 gewann Paul Reiß (19 Jahre) aus Ahnatal-Weimar den 1. Preis beim Holzhäuser Heckethaler. Und diesmal holte er ihn wieder mit dem Titel „Mondschein matters“. Fantasievoll beschreibt er die Begegnung mit einem Landgrafen von vor 300 Jahren und dessen Wahrnehmung unseres heutigen Lebens, der Verfassung und den Grundrechten.
Auch der 2. Preis in dieser Gruppe blieb in der Region. Mit ihrer Geschichte „Elisabeth“ erhielt diesen Sofia Ledderhose (14 Jahre) aus Calden-Fürstenwald. Sie gibt in ihrer Geschichte einen Eindruck in den Corona bedingten Lockdown mit geschlossenen Schulen und benutzt dies als Brücke zu Elisabeth Selbert, die für die Gleichberechtigung der Frauen kämpfte und dafür, dass dies im Grundgesetz verankert wurde.
In beiden Kategorien wurden jeweils zwei Preise vergeben, 1. Preis 500 Euro, 2. Preis 300 Euro, den die Stadtsparkasse Grebenstein in jedem Jahr stiftet.

 

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