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Feuerwehr Hofgeismar

Qualifizierung und Verlässlichkeit an erster Stelle

Von Inge Seidenstücker


Hofgeismar – „2018 wird ein gutes Jahr“, sagte der Stadtbrandinspektor Guido Scherp anlässlich der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hofgeismar und dankte den engagierten Feuerwehrleuten für ihre geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

So auch der Wehrführer Manuel Zeich, der in seinem Bericht von einem durchschnittlichen Einsatzgeschehen berichtete. Insgesamt wurde die Feuerwehr im vergangenen Jahr 163 mal alarmiert. Davon waren 35 Brandeinsätze, 103 Hilfeleistungen, 13 Mal mussten Brandsicherheitsdienste geleistet werden und 12 Mal waren es Fehlalarme. 1.683 Personalstunden haben die Einsatzkräfte insgesamt erbracht. Den größeren Teil der Einsätze stellten dabei die Hilfeleistungen, wie beispielsweise bei Sturmschäden, Unwettern, Verkehrsunfällen und sehr häufig bei Ölspuren, dar. Noch öfter waren die Kameraden und Kameradinnen zur Unterstützung des Rettungsdienstes und als Notarztzubringer im Einsatz.
Eine regelmäßige Teilnahme bei Fort- und Weiterbildung ist unerlässlich und wurden auch in 2017 von den derzeit 66 aktiven Hofgeismarer Feuerwehrleuten rege besucht. 2.892 Stunden wurden bei Übungsveranstaltungen erbracht und 1.206 Stunden bei speziellen Lehrgängen.
Das Engagement und die Treue der Mitglieder wurde einmal mehr deutlich bei den zahlreichen Ehrungen und Beförderungen, die der Wehrleiter Zeich mit dem Stadtbrandinspektor Scherp vornehmen durften. Ehrennadeln und Urkunden galt es da für zehn, 20 und 30 Jahre zu verteilen.

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Feuerwehrmann des Jahres wurde Andreas Milchsack (mi.) Stadtbrandinspektor Guido Scherp (li.) und Wehrführer Manuel Zeich (re.) gratulierten.

© Foto: Seidenst√ľcker

Ebenfalls wurde wieder der Feuerwehrmann des Jahres gewählt. Dies wurde Andreas Milchsack, der von 55 Übungsdiensten in 2017, 42 besucht hatte.
Ein besonderes Augenmerk gilt der Jugendfeuerwehr. Denn ohne diese gäbe es wohl kaum eine aktive Einsatztruppe. So wurden dann auch diesmal wieder einige junge Leute von der Jugendfeuerwehr in die Erwachsenenriege, die nun aktiv an den Einsätzen teilnehmen können, befördert.
Von den Highlights der Jugendfeuerwehr in 2017 berichtete Jugendwart Maximilian Wiegand und ging dabei auf das besondere Erlebnis beim Besuch der Polizeistation Hofgeismar ein. Denn genau in dem Moment als die Gruppe der jungen Feuerwehrmitglieder hier ankam, wurde dort eine von zwei Männern gefundene Handgranate abgegeben und die Besichtigung fand damit ein jähes Ende.
Anerkennend waren auch die Worte des Bürgermeisters Markus Mannsbarth, der den Ehrenamtlichen für ihr außerordentliches Engagement dankte. Auch seitens der Stadt sei man stets bestrebt neue Mitglieder für die Feuerwehr zu gewinnen.
Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Wolfgang Finis machte deutlich, dass die Feuerwehrleute Außerordentliches leisten und oft ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen. „Qualifizierung und Verlässlichkeit stehen bei den Kameraden und Kameradinnen an erster Stelle“, sagte er.
Als direkter Nachbar zeigte Dieter Schröder als Vertreter des Technischen Hilfswerks die Bereitschaft zur Unterstützung der Feuerwehr an.

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