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Gefahrgut├╝bung der FFW Grebenstein

Schrecksekunden für die Feuerwehren

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Unter realen Bedingungen fand die Übung für die Feuerwehrleute statt.

© Foto: privat

Grebenstein (hai) - Am einem Dienstagabend um 20.02 Uhr wurden die Feuerwehren Grebenstein, Burguffeln, Schachten, Udenhausen und Hofgeismar zu einem Gefahrgutunfall gerufen. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit einem LKW und einer verletzten Person mit auslaufendem Gefahrgut in der Nähe des Nesselbachteichs. Kurz nach Eintreffen der ersten Rettungskräfte war klar, dass es sich um eine Übung handelte. Dies änderte aber nichts am weiteren Vorgehen. Zuerst wurde mit der Menschenrettung begonnen, zeitgleich wurde aber auch der austretende Gefahrstoff ermittelt. Als feststand, dass es sich um eine hoch giftige Farbe handelte, wurde der Unfallort sofort in einem Radius von 50 Metern abgesperrt. Des Weiteren wurde eine Dekontaminationszone eingerichtet, in die nur Einsatzkräfte mit Spezialausbildung und Vollschutzanzügen hinein durften. Diese Dekontaminationszone wird benötigt, damit die Feuerwehrkameraden, die in diesem Bereich gearbeitet haben, gereinigt werden können und keine weiteren Personen mit dem Gefahrgut in Berührung kommen. Im Anschluss wurde noch die Übungsbesprechung mit den ca. 60 Feuerwehrleuten durchgeführt, so dass gegen 22 Uhr die Übung zu Ende war.

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