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Hugenotten-Museum

Sonderausstellung: „Die Weser und Bad Karlshafen“

Bad Karlshafen (hai) - Am Sonntag, dem 19. Mai 2019, um 11.15 Uhr wird die Fotoausstellung „Die Weser und Bad Karlshafen“ im Deutschen Hugenotten-Museum in Bad Karlshafen eröffnet.
Die Ausstellung zeigt bis Sonntag, dem 18. August 2019 anlässlich der Wiedereröffnung des historischen Hafens u.a. Fotografien aus dem 20. Jahrhundert. Geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr.
Die an der Weser gelegene Barockstadt Bad Karlshafen wurde 1699 von Landgraf Karl von Hessen-Kassel gegründet, um Hugenotten, evangelisch-reformierte Glaubensflüchtlingen aus Frankreich, anzusiedeln. Im Zusammenhang mit den ehrgeizigen Plänen, einen Kanal zu graben, wollte der Landgraf die Zölle (Stapelrecht) von Hannoversch Münden umgehen und eine neue Wasserstraße von der Weser bis in die Residenzstadt Kassel bauen lassen. Das historische Hafenbecken in Bad Karlshafen ist ein Dokument dieses unvollendeten Vorhabens. Die umfangreichen Bauarbeiten am alten Hafenbecken, das mehrere Jahre trocken gelegt war, werden 2019 abgeschlossen. Freizeitkapitäne können dort in Zukunft vor Anker gehen, da die Wiederanbindung an die Weser ein zentrales Ziel der Maßnahme ist.
Frachtschiffe auf der Weser, Personenschifffahrt, Flößerei, Motorbootrennen, Hochwasser, Schwimmbäder, die erste Weserbrücke und vieles mehr sind Motive der Schwarzweißfotografien. Wichtig war den Ausstellungsmachern Andrea Emmel und Christian Schäfer, dass Menschen gezeigt werden.

 

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