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Storch "Karl" ist schwer verletzt

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Das Bein von Storch Karl ist abgetrennt und hängt lediglich noch an einer Sehne.

© Foto: privat

Sielen (hak) - Karl, so wurde das Storchenmännchen in Sielen getauft, hatte einen schweren Unfall. Wo und wie das passiert ist, weiß niemand. Es konnte nur festgestellt werden, dass sein linker Fuß und ein Teil des Unterschenkels komplett abgetrennt sind und nur noch an einer Sehne hängen. Karl kann noch fliegen aber nicht mehr gehen und damit auch keine Nahrung finden oder Wasser trinken. Ebenso wenig kann sich hinsetzen, um seine Storchenfrau Rosi beim Brüten zu unterstützen. Da Rosi regelmäßig Nahrung suchen muss, kühlen die Eier aus und die Brut wird absterben. Karl wird infolge von Nahrungs- und Wassermangel immer schwächer. Da er noch fliegen kann, gibt es zurzeit keine Chance, ihn zu fangen und versorgen zu lassen, um ihn vor dem sicheren Tod zu bewahren. Laut Hans-Jürgen Schwabe vom NABU Hofgeismar soll ein Versuch den Storch zu fangen dann erfolgen, wenn er sich geschwächt am Boden befindet.

Das Storchenpaar ist jetzt im vierten Sommer in Sielen. In den ersten beiden Jahren hat es zusammen fünf Jungstörche großgezogen. Im letzten Jahr haben sie ihre Brut - vielleicht aus Nahrungsmangel - verloren. Mit viel Glück wird Rosi im nächsten Jahr mit einem anderen Partner eine neue Storchenfamilie gründen.

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