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B├╝rgermeisterwahl in Hofgeismar

Torben Busse tritt gegen Markus Mannsbarth an

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Torben Busse wurde zum Bürgermeisterkandidaten der CDU gewählt.

© Foto: Aderholz

Von Kerstin Aderholz

 

Hofgeismar - Vor sieben Jahren, als die letzte Bürgermeisterwahl in Hofgeismar anstand, war Torben Busse noch nicht dazu bereit, sich als Kandidat der der CDU aufstellen zu lassen. Seiner noch sehr jungen Familie mit weiterem Nachwuchs in Planung wollte der 44-Jährige dies nicht zumuten.
Nun ist das anders. Mit den beiden mittlerweile 4- und 7-jährigen Kindern und dem 100-prozentigen Rückhalt durch seine Frau Sabrina sowie auch seiner Eltern hat sich Torben Busse entschieden, am 1. November 2020 gegen den amtierenden Bürgermeister Markus Mannsbarth (SPD) anzutreten.
Die Entscheidung war langsam gereift, nachdem er häufiger aus den Reihen der CDU gefragt worden war, ob er sich eine Kandidatur als Bürgermeister vorstellen könne.
Er habe gemerkt, dass ihn auch nach Niederlegung seines Mandats als Stadtverordneter 2018 die Kommunalpolitik nicht losgelassen habe.
Obwohl die Entscheidung für eine Kandidatur für Torben Busse schon seit mehreren Monaten gefallen war, wurde dies erst auf der CDU-Mitgliederversammlung vor wenigen Tagen bekannt, bei der die offizielle Wahl des Kandidaten erfolgen sollte.
Besonders war an diesem Abend in der EssBar, dass auch Gäste aus dem öffentlichen Leben zur Versammlung eingeladen waren, die nicht ausnahmslos aus CDU-Reihen stammen.
Mit 23 Ja-Stimmen, und damit einstimmig, wurde Torben Busse schließlich zum Bürgermeisterkandidaten der CDU gewählt.
Seine Themen stellte er den Gästen ebenfalls vor: Beim Standort des Krankenhausneubaus favorisiert Torben Busse den Krähenberg und beim Neubau eines Kindergartens ist seiner Auffassung nach der Anger eine bessere Wahl als An den Ziegeleien.
Auch müsse dringend eine Entscheidung getroffen werden, wie es mit der Stadthalle weitergehen soll. In Sachen Stadtentwicklung sei es wichtig, „Baugebiete planungssicher auszuweisen und den Gewerbetreibenden verlässliche langfristige Plaungen für Gewerbeansiedlungen zu bieten“. Außerdem fehle es momentan an Haltung der Stadt Hofgeismar in Bezug auf die Bewahrung des Reinhardswaldes und des Stadtwaldes. „Windkraft ja, aber nur wo sie Sinn macht, und nicht mitten im Naturpark Reinhardswald.“
Torben Busse hob außerdem hervor, den Bürgern wieder das Gefühl vermitteln zu wollen, mitgenommen zu werden und an den Entwicklungen teilhaben zu können, offen und transparent für jeden.


Zur Person

Der Diplom-Verwaltungswirt und Master of Public Administration Torben Busse ist in Hümme aufgewachsen, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Seit 2005 ist er Leiter der Informations- und Kommunikationsdienste der Ev. Kirche von Kurhessen Waldeck.
Bis 2018 war er Stadtverordneter der Stadt Hofgeismar, davon acht Jahre als Fraktionsvorsitzender der CDU und zwei Jahre stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher. Außerdem ist er seit 2001 Mitglied im Ortsbeirat Hümme und hatte von 2006 bis 2011 das Amt des Ortsvorstehers inne.

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