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Trotz Corona: Die Gatekeeper sind für Jugendliche da

Landkreis Kassel (hak) - Das Projekt Gatekeeper – Jugendberatung U25 ist weiterhin aktiv. Jugendliche und junge Erwachsene bis 25Jahre, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden und Hilfe bei Fragen zur Grundsicherung, Wohnungssuche oder zu ihrer beruflichen Zukunft benötigen, erhalten weiterhin Unterstützung. Das betont Julia Orth, vom Gatekeeper-Team der kommunalen Jugendberufshilfe beim Landkreis Kassel.
Da das Büro der Gatekeeper im Kasseler Kulturbahnhof derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen ist und die Mitarbeiter auch nicht aufsuchend in die Städte und Gemeinden fahren können, setzt man verstärkt auf die Beratung und Unterstützung per Telefon, Email oder auch – und das ist neu - über die verschlüsselte Messenger-App Signal. "Von Montag bis Donnerstag, jeweils von 11 bis 16 Uhr ist immer jemand erreichbar", versichert Julia Orth, die damit signalisieren will: "Wir sind trotz Corona-Krise weiter für euch da."
Das Ziel der Gatekeeper ist es Perspektivlosigkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Übergang zwischen Schule und Beruf zu vermeiden. "Eine eindeutige Stärke des Projektes liegt darin, dass auf die unterschiedlichen Anliegen junger Menschen flexibel reagiert werden kann", erklärt Hamdi Bayan, auch er ist einer der Gatekeeper. "Kein Jugendlicher soll verloren gehen, so lautet unser Ansatz", betont er. "Das heißt, wir hören in Ruhe zu, um herauszufinden wo der Schuh drückt. Dann sortieren wir die Dinge gemeinsam und machen Vorschläge, wie es weitergehen kann."

 

Kontakt zu den "Gatekeepern":

Julia Orth: Tel. 0561/1003-1863 oder 0152/32180756

Hamdi Bayan: Tel. 0561/1003-1862 oder 0152/32180757


Hintergrund:
Das Projekt Gatekeeper, das durch das Jobcenter Landkreis Kassel initiiert wurde, wird in enger Kooperation mit dem Jobcenter und dem Fachbereich Jugend des Landkreises Kassel durchgeführt. Der Zugang zum Angebot erfolgt über das Jobcenter Landkreis Kassel U25, den Fachbereich Jugend des Landkreises, die örtliche Jugendarbeit, andere Beratungsstellen, über freie Träger oder durch Mund-zu-Mund-Propaganda und Selbstmelder/innen. Projektträger ist die Gemeinnützige Arbeitsförderungsgesellschaft im Landkreis Kassel (AGiL gGmbH).

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