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Einsatz mit vielen Ehrenamtlichen

Waschhaus wird Jugendkunstschule

Von Inge Seidenstücker

Hümme – So wie das Motto des Hümmer Generationenvereins das Mehrgenerationenhaus für Jung und Alt zu öffnen, war auch der jüngste Arbeitseinsatz bei der Sanierung des ehemaligen Waschhauses zur Jugendkunstschule generationenübergreifend.

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Die Mitglieder des Generationenvereins beim Arbeitseinsatz im ehemaligen Waschhaus, welches nun zur Jugendkunstschule umgebaut wird. (V.l.) Rudi Foreight, Heiko Mertens und Ben Otto. Im Hintergrund Vereinsvorsitzender Peter Nissen und Antonia Mertens.

© Foto: Seidenst├╝cker

17 Mitglieder von 12 bis 74 Jahren beteiligten sich ehrenamtlich daran. 3,5 Tonnen Estrichkies und 26 Säcke Zement verarbeiteten sie für den Boden ebenso wurden Spachtel- sowie Malerarbeiten erledigt.
Nachdem der Generationenverein den Bahnhof vor sechs Jahren als Mehrgenerationenhaus und 2019 das Kinder- und Jugendzentrum eröffnete, entsteht nun noch eine Jugendkunstschule. Diese soll im zum ehemaligen Bahnhof gehörenden „Waschhaus“ entstehen. Die Stadt Hofgeismar als Eigentümerin des Ganzen überlässt auch dieses Gebäude dem Betreiberverein. Doch muss in dem 35 Quadratmeter großen Gebäude so einiges gemacht werden. Dach und auch der komplette Dachstuhl müssen erneuert werden. Ebenso die Fenster und Türen. Die Finanzierung dafür übernimmt die Stadt und die Bauhofmitarbeiter kümmern sich um den Fenstereinbau sowie den Bau der Türen mit Einbau. Zudem haben sie den alten Dachstuhl mit großem Gerät abgebaut und die Ausmauerung vorgenommen. Demnächst wird das Dach gedeckt. Der komplette Innenausbau wird vom Generationenverein finanziert und bewältigt. Und mit vollem Engagement haben die Mitglieder hier bereits einiges geleistet.
Alle Arbeiten, wie auch die Stromversorgung gingen bis jetzt zügig voran, sodass die Jugendkunstschule schon sehr bald eröffnet werden kann. Dann können zusätzliche Kreativ-Angebote für Kinder und Jugendliche gemacht werden, die von den beiden hauptamtlichen Sozialpädagoginnen kompetent betreut werden.
„Ohne Förderungen wäre der Umbau vom Verein nicht zu stemmen“, betonten die Vorstandsmitglieder. So gilt ihr Dank besonders der Gerhard-Fieseler-Stiftung für ihre großzügige Förderung sowie dem Landesprogramm „Starkes Dorf“ und den vielen Ehrenamtlichen für ihre tatkräftige Unterstützung.

 

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