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Wohnmobilstellplatz eingeweiht

Willkommen in Trendulas Paradies

Von Inge Seidenstücker


Trendelburg – Eine neue Errungenschaft trägt ab sofort zur Aufwertung des Tourismus in Trendelburg bei – der neu errichtete Wohnmobilstellplatz an der Diemel wurde nun offiziell seiner Bestimmung übergeben.

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(V.l.) Die Namensgeberin Barbara Munko, Bürgermeister Kai Georg Bachmann und Alina Weifenbach als Trendula.

© Foto: Seidenst├╝cker

Dafür hatten es sich einige Wohnmobilisten, darunter auch Bürgermeister Kai Georg Bachmann, nicht nehmen lassen, mit ihrem Urlaubsgefährt anzureisen.
Der 3.000 Quadratmeter große Platz mit zwölf Premium-Stellplätzen ist eingeteilt in sechs Buchten. Jeder Platz misst 8 x 12 Meter. Ein Sanitärcontainer bietet Toiletten und Duschen und wurde auf einen Meter hohe Stelzen gestellt, um ihn vor eventuellen Hochwässern der Diemel zu schützen. Es gibt eine Entsorgungsstelle für die Chemikalien der Chemietoiletten sowie einen separaten Ablauf für Schmutzwasser mit automatischer Nachspülung. Natürlich sorgt eine Frischwasserzapfstelle für Nachschub und es stehen drei Stromsäulen mit je vier Anschlüssen zur Verfügung.
Die Anlage hat insgesamt 290.000 Euro gekostet. 243.000 Euro waren davon förderfähig und es gab rund 183.000 Euro an Zuschüssen, das sind 75 Prozent. So wie Architekt Willi Predak berichtete, wurden die Stellplätze mit einer 40 cm dicken wassergebundenen Decke versehen. Das heißt, dass das Wasser abfließen kann. 13 neu gepflanzte Bäume sowie 400 Büsche und Sträucher geben dem Platz einen natürlichen Rahmen.
Eingebettet in die Natur der Diemelauen direkt neben dem Kanuverleih Schumacher liegt der Wohnmobilplatz ruhig, relativ zentral mit kurzen Wegen zu Trendelburgs Gastronomiebetrieben, dem historischen Stadtkern sowie zum nächsten Lebensmittelmarkt und bietet einen fantastischen Blick auf die Trendelburg. Zudem serviert das Team von Kanu Schumacher auf Wunsch auch gerne einen Kaffee.
Bürgermeister Bachmann machte deutlich, wie wichtig das Thema für die Tourismusförderung in Trendelburg sei. Er sei froh, den idealen Platz dafür gefunden zu haben. „Wir haben uns bewusst für einen Premiumstellplatz entschieden und mit dem hohen Qualitätsstandart ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen“, sagte er und bezeichnete den Platz als „Tor zum Reinhardswald“.
Auch Peter Nissen vom Amt für Regionalentwicklung betonte die große Rolle für das Landtourismusprojekt.
Um einen geeigneten Namen für den Wohnmobilstellplatz zu finden, wurde im Vorfeld die Bevölkerung gefragt. Mit der Bezeichnung „Trendulas Paradies“ hatte Barbara Munko aus Bühne voll ins Schwarze getroffen und erhielt dafür einen Verzehrgutschein für den Trendelburger Lichterzauber.

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