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Wohnmobilplatz Hofgeismar wird erweitert

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V.l.: Bauamtsleiter Karl-Heinz Gerland, Vize-Landrat Andreas Siebert, Bürgermeister Markus Mannsbarth und Peter Nissen, Leiter Servicezentrum Regionalentwicklung, freuen sich über die acht zusätzlichen Stellplätze des Wohnmobilplatzes Hofgeismar.

© Foto: Aderholz

Von Kerstin Aderholz

 

Hofgeismar - An Urlaub im Wohnmobil denken um diese Jahreszeit sicherlich die wenigsten, auch wenn hart gesottene Wohnmobilisten auch Minustemperaturen nicht abschrecken. Vorausgesetzt, es gibt eine entsprechende Infrastruktur auf dem Stellplatz inklusive Stromanschluss, der u.a. für behagliche Wärme sorgt. Für die Planung einer Erweiterung ist der Zeitpunkt allerdings genau richtig gewählt, damit zu Beginn der Saison alles fertig ist.

In Hofgeismar geht es dabei um die Schaffung von zusätzlichen acht Wohnmobil-Stellplätzen, die zu den bereits vorhandenen 30 hinzukommen.

Zur Übergabe eines Förderungsbescheides des LEADER-Programms durch Vize-Landrat Andreas Siebert an Bürgermeister Markus Mannsbarth waren die nötigen Stromleitungen bereits verlegt. Mitte Mai sollen die Arbeiten spätestens abgeschlossen sein, da dann bereits die Vorbereitungen für den Viehmarkt starten.

Andreas Siebert wies darauf hin, dass die Zulassungen von Wohnmobilen seit Jahren steigen. Der Stellplatz in Hofgeismar sei ein Aushängeschild für die Stadt mit einer wunderbaren Ver- und Entsorgung. "Ich freue mich, dass kommunal solche Dinge angeboten werden", erklärte der Vize-Landrat lobend. Die Mittel aus dem Förderprogramm seien eine gute Investition, die den Standort aufwerte.

Bürgermeister Markus Mannsbart erklärte, dass der hiesige Wohnmobil-Stellplatz in einschlägigen Reiseführern als Geheimtipp gehandelt werde. Er sei kostenlos und liege darüber hinaus in der Mitte Deutschlands, was vielen als optimaler Standort diene, um die nähere und weitere Umgebung zu erkunden.

Ein weiteres Argument für die Erweiterung des Platzes sei, dass Touristen Geld in der Region ausgeben, wovon die örtliche Wirtschaft profitiere, war man sich einig.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 46.800 Euro, wovon die Stadt aufgrund der LEADER-Förderung lediglich 17.300 Euro aufwenden muss.

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