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Zwangspause für 29. Gemäldebörse

Hofgeismar (hak) - Aller Anfang ist schwer. Jedermann kennt diese Binsenweisheit, aber erst, wenn man eine öffentliche Veranstaltung unter Corona-Bedingungen vorbereitet, erkennt man ganz sicher die Wahrheit dieses Satzes.
Am Mittwoch, den 21. Oktober, konnte das Museum Hofgeismar mit der 29. Gemälde- und Kleinantiquitätenbörse eine umfangreiche und vielfältige Ausstellung anbieten. Gemälde aus vier Jahrhunderten, Medaillen und Münzen, zahlreiche Puppen und viele alte Lampen usf. ergaben wieder ein beachtliches Angebot.
Auch zwei Marburger und ein Lippstädter Käufer („Habe davon gehört, bin eben mal rübergekommen“) kauften nach Herzenslust.
Die Festlegung des oft sehr günstigen Verkaufs- bzw. Tauschpreises durch die Einlieferer befeuerten das Interesse der Besucher an den Dingen, so wurde die erste Woche zu einer der erfolgreichsten Börsenzeiten überhaupt.
Gemälde heimischer Maler, eine schöne Sammlung auch alten Süßmuth-Glases und zum Beispiel neue Münzen usf. haben die entstandenen Lücken wieder gut gefüllt.
Allerdings ließ die Besucherzahl wohl aus Corona-Angst und aus Furcht vor geschlossenen Räumen - so ein früherer Dauergast - stärker nach als erwartet. Dies geschah, obwohl seitens des Museums die „AHAL“-Regeln streng beachtet und Besucherlisten exakt geführt werden.
Der Zukunft dieser Börse sieht man im Museum mit deutlich gemischten Gefühlen entgegen. Die vorübergehende Schließung im November macht angesichts der reich beschickten Börse und enttäuschter Einlieferer wirklich Kopfschmerzen.

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