Veröffentlicht am 20.11.2022 14:54

Kunst trifft Jazz im Bahnhof

Die Ausstellung der beiden Künstlerinnen (v.l.) Beate Grandjot und Alex Vöpel ist zu den Öffnungszeiten des Generationenhauses Bahnhof Hümme noch bis Februar 2023 zu sehen. (Foto: Inge Seidenstücker)
Die Ausstellung der beiden Künstlerinnen (v.l.) Beate Grandjot und Alex Vöpel ist zu den Öffnungszeiten des Generationenhauses Bahnhof Hümme noch bis Februar 2023 zu sehen. (Foto: Inge Seidenstücker)
Die Ausstellung der beiden Künstlerinnen (v.l.) Beate Grandjot und Alex Vöpel ist zu den Öffnungszeiten des Generationenhauses Bahnhof Hümme noch bis Februar 2023 zu sehen. (Foto: Inge Seidenstücker)

„Weiblich, schön, geheimnisvoll” lautet der Titel der Ausstellung, die im Hümmer Bahnhof eröffnet wurde. Bis Februar 2023 zieren nun die Bilder der Malerinnen Alex Vöpel und Beate Grandjot, beide aus Schöneberg, die Wände im Generationenhaus Bahnhof. Bunt und in fröhlichen Farben zeigen die beiden Hobbykünstlerinnen hier eine Auswahl ihrer Werke. So unterschiedlich wie die beiden befreundeten Malerinnen sind auch ihre Bilder. Reale Abbildungen wechseln mit abstrakter oder an naive Malerei erinnernde Bilder. Doch allen gemein ist das ganz klar weibliche und teilweise geheimnisvolle in der Motivwahl.
Beide Malerinnen haben ihre Fähigkeiten bei der Malerin Constanze Becker über viele Jahre ausgebaut. Grandjot malt zudem auch regelmäßig beim Kunstpädagogen Wilhelm Dusil im neuen Atelier des Hümmer Bahnhofs.
Wie immer kombinierte der Generationenverein die Vernissage mit einem Konzert. Und diesmal war es die Jazzcombo der Hofgeismarer Musikschule, die wie in jedem Jahr das Kulturprogramm im Bahnhof abschloss.
Wieder überzeugten die Musiker der 15-köpfigen Combo unter der Leitung von Hans-Jürgen Stier die Zuschauer mit tollen Jazz-, Blues- und Swing-Variationen. Nach kürzester Zeit sprang der Groove der Musiker auf das Publikum, im seit langem wieder vollbesetzten Saal sowie im Foyer des Bahnhofs, über und ließ keinen ruhig auf dem Stuhl sitzen. Filmmusiken (z.B. Pink Panther) und klassische Stücke (z.B. Soul Bossa Nova) wechselten mit Potpourris und anderen. Die Begeisterung wuchs, als Stier auch einen Gesangbeitrag gab. Wieder waren den leidenschaftlichen Musikern ein riesen Applaus und Standing Ovations sicher und es wurden noch einige Zugaben gefordert, die diese gerne gewährten.

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