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Immenhausen heißt Wohnmobiltouristen mit neu ausgestattetem Platz willkommen

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Peter Nissen (Mitte) erläuterte die Bedeutung der Einrichtung für den Tourismus. Zu Gast waren auch die Wohnmobiltouristen Ulrike Dunkel, Wolfgang Göhring sowie Erhard und Uschi Siebert, die wertvolle Hinweise gegeben hatten. 


© Foto: privat

Immenhausen (hai) - Mit der Einrichtung von Wohnmobil-Stellplätzen für Kurzreisende auf dem Parkplatz am Bernhardt-Vocke-Sportzentrum/Hallen- und Freibad hat die Stadt Immenhausen einen weiteren Schritt zur Förderung des Tourismus unternommen.


Konnten bisher nur zwei Stellplätze ohne Ver- und Entsorgung am Parkplatz Steinweg angeboten werden, stehen nun acht Plätze mit der entsprechenden technischen Ausstattung zur Verfügung. Zwei davon sind als Premium-Stellplätze mit befestigter Pflasterfläche ausgewiesen.


Die Stadt Immenhausen, geografisch optimal gelegen zwischen Reinhardswald und Kassel mit einer attraktiven touristischen Infrastruktur, wird zunehmend für auswärtige Gäste interessant.


Sie schätzen vor allem die abwechslungsreichen und informativen Wanderwege, wie die Eco Pfade in Holzhausen und Mariendorf, den Märchenlandweg und den Märchenland-Radrundweg. Auch die Hotelzimmer und privaten Unterkünfte werden gern für einige Urlaubstage genutzt.

Nach Informationen des Deutschen Tourismusverbandes sind allein in Deutschland mehr als 400.000 Wohnmobile zugelassen, eine Branche, deren Entwicklung im Aufwind begriffen ist. Wohnmobiltouristen sind Individualreisende, die Untersuchungen zufolge zwischen 50 bis 80 Euro pro Tag am Urlaubsort ausgeben. 
Wie Bürgermeister Jörg Schützeberg sagte, schließe sich nun auch die Stadt Immenhausen diesem Reisetrend an und erhoffe sich damit einen wirtschaftlichen Erfolg.
Auch Peter Nissen, Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung beim Landkreis Kassel, wies darauf hin, dass Wohnmobiltouristen sowohl an kulturellen Zielen aber auch an den landschaftlichen Besonderheiten interessiert seien. Mit dem Stellplatz-Angebot sei die Voraussetzung einer zusätzlichen Wertschöpfung für die Stadt geschaffen worden.
 Schützeberg sieht wegen des benachbarten Bades und der Gastronomie den Standort als optimal an und gab folgende Erläuterungen: „Die Einrichtung der Stellplätze wurde auf Antrag der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung vom 29. Juni 2015 beschlossen. Die Gesamtkosten in Höhe von 15.608 Euro wurden mit 12.82 Euro gefördert.
Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Wohnmobiltouristen und Vertretern der Stadt, habe sich im Vorfeld zu Gesprächen getroffen, um Bedürfnisse abzufragen und somit eine optimale Ausstattung zu erreichen.

Die technische Ausstattung der neuen Einrichtung besteht aus einer Stromversorgungssäule mit acht Steckdosen und einer Ver- und Entsorgungsstation für Ab-, Grau- und Frischwasser. Für 1 Euro können ca. 80 bis 90 Liter Frischwasser gezapft und Strom für ca. 4,4 kWh gespeichert werden.
 Demnächst wird der Platz noch eine Informationstafel erhalten, außerdem ist eine Ausschilderung im Stadtgebiet vorgesehen und Werbeeinträge werden in speziellen Prospekten und Internetportalen erscheinen.

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