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Kulturstiftung unterst├╝tzt mit 2.000 Euro

Künstlerin erhielt Auftrag zur Umsetzung

Von Barbara Siebrecht
Helmarshausen – Mit großen Schritten nähern sich die Organisatoren der Realisierung ihres Vorhabens, die Mönche Roger und Heriman auf das Klostergelände in Helmarshausen zurückkehren zu lassen. Durch lebensgroße Bronze-Skulpturen der Handwerkskünstler (Goldschmied und Buchmaler) aus dem 12. Jahrhundert soll die kunstgeschichtliche Bedeutung des Klosters auch für Gäste vor Ort und zu jeder Zeit ablesbar werden.

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Stehen voll hinter dem Projekt: Ideengeber Karl May, Vizelandrat und Vorsitzender der Kulturstiftung Andreas Siebert, Gerhard Briel (Vertr. des Kirchenvorstands) und Bürgermeister Marcus Dittrich (es fehlt Pfarrer Daniel Fricke).

© Foto: Siebrecht

Dank großzügiger Spenden von Privatleuten und Firmen, des Landkreises Kassel, des Bistums Fulda und Zusagen von weiteren Spendern wurde die benötigte Summe von ca. 50.000 Euro fast zusammengetragen. „Diese äußerst positive Entwicklung hat uns in die Lage versetzt, der Künstlerin aus Grebenstein, Karin Bohrmann-Roth den Auftrag für die Herstellung der Mönchsfiguren in Gips für den späteren Bronzeguss in einer Gießerei in Münster zu erteilen“, berichteten für den Förderkreis Skulptur Karl May und Gerhard Briel. Wünschenswert wäre es, die Enthüllung des Denkmals mit der 1075-Jahrfeier der Stadt Helmarshausen in diesem Jahr zusammenzulegen. Weitere Spenden können gerne an: Evangelische Bank eG, Kassel, IBAN: DE13 5206 0410 0002 0001 05 mit dem Stichwort: Spende Skulptur gerichtet werden.
Mit großer Freude konnten Bürgermeister Marcus Dittrich und die Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde, die Eigentümerin des Grundstücks und der späteren Skulptur ist, eine weitere Spende von der Kulturstiftung des Landkreises Kassel entgegennehmen. Der Vorsitzende Andreas Siebert übergab eine Scheck über 2.000 Euro. Er bezeichnete das Klosterareal in Helmarshausen als einen der kulturträchtigsten Orte in Nordhessen. „ Die Verbindung von Kunst, Kultur, und Natur im Naturpark Reinhardswald ist ein Aushängeschild für den Tourismus im Landkreis. Dafür bietet sich unter anderem der Eco Pfad Archäologie Helmarshausen an, dessen Startpunkt im ehemaligen Kloster liegt“, erklärte Siebert die Bedeutung der Skulptur im Gesamtzusammenhang mit dem Wirtschaftsfaktor Tourismus.
Bürgermeister Marcus Dittrich sagte die Unterstützung des Bauhofs bei der Aufstellung der Skulptur zu und wird für eine neue Laterne, die besser zum Ensemble passt, sorgen. Die Sandsteinblöcke für die Fundamentplatte und als „Sitz“ für die Heriman-Figur spendet der Besitzer eines nahe gelegenen Steinbruchs.

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