16 Absolventen in der Ausbildung 2022

Landrat überreicht Jugendleitercard

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Landrat Andreas Siebert und Jugendbildungsreferentin Maike Tödtloff (hinten) übergaben die Jugendleitercard an die Teilnehmer der Ausbildung 2022.

© Foto: Landkreis Kassel

Landkreis Kassel (hak) - Nur mit Unterstützung durch Ehrenamtliche sind viele Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in den Städten und Gemeinden möglich. Der Landkreis Kassel bietet daher regelmäßig eine Basisausbildung für junge Menschen an, die in der Kinder‐ und Jugendarbeit aktiv sein wollen. So auch in diesem Jahr. Insgesamt 16 junge Frauen und Männer im Alter von 15 bis 20 Jahren haben die Jugendleiterausbildung erfolgreich abgeschlossen. Neun von ihnen waren ins Kreishaus gekommen und erhielten die bundesweit anerkannte Jugendleitercard aus den Händen von Landrat Andreas Siebert.
Im Rahmen der kleinen Abschlussfeier beglückwünschte Siebert die jungen Absolventen und lobte deren Engagement. "Diese Veranstaltung gehört für mich immer wieder zu den Höhepunkten des Jahres, denn ihre Bereitschaft sich für andere einzusetzen macht uns Mut", so der Landrat. Jeder der sich ehrenamtlich engagiere, leiste einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft. Dieser Beitrag müsse öffentlich gewürdigt werden, um auch andere junge Menschen zu motivieren.
Die Jugendleiterausbildung vermittelt Kenntnisse zur verantwortlichen Gestaltung von Angeboten in der Jugendarbeit und ist in mehrere Themenblöcke aufgeteilt. "Diese geben den Teilnehmerinnen und Teilnehmer das nötige Handwerkszeug, um Ferienspiele betreuen zu können, Kindergruppen zu leiten oder Betreuer bei unseren Freizeiten zu werden", erläutert Jugendbildungsreferentin Maike Tödtloff. Dabei gehe es auch um rechtliches Basiswissen, das Anleiten von Spielen oder das Planen von Programmeinheiten.
Viele der diesjährigen Absolventen waren einst selbst Teilnehmer von Freizeiten und bilden nun als Teamer die nächste Generation. Dass das Engagement in der Jugendbildung nachhaltig sei, zeige sich an der großen Nachfrage für die Auffrischungskurse nach drei Jahren, so Tödtlöff, die dabei ausdrücklich auch den großen Einsatz der viele Jugendarbeiter im Landkreis lobte.
Abschließend betonte Landrat Andreas Siebert an die jungen Absolventen gewandt noch einen weiteren wichtigen Aspekt: "Die Jugendleitercard ist auch eine Art Eintrittskarte. Denn sie gilt nicht nur in der Landkreisverwaltung, sondern auch bei vielen anderen Arbeitgebern als Nachweis für den Erwerb sozialer Schlüsselqualifikationen und wird daher bei Einstellungen positiv gewichtet."
Weitere Informationen zur Jugendleitercard erhalten Interessierte beim Fachbereich Jugend des Landkreises Kassel.
Kontakt: Nicole Finner unter Tel. 0561/1003-1302 oder per E-Mail an nicole-finner@landkreiskassel.de.