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Für Toleranz, Akzeptanz und ein friedliches Miteinander

Partner für Mitschüler und Fahrer

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„Danke, dass Du dabei bist.“ Landrat Uwe Schmidt dankte den neuen Fahrbegleitern und übergab jedem ein kleines Geschenk.

© Foto: Landkreis Kassel

Immenhausen (hak) - Sie sind Partner für Schüler und Fahrer. Sie helfen Auseinandersetzungen, Verletzungen oder Beschädigungen zu vermeiden. Sie bieten Schutz für die kleinen Fahrgäste und übernehmen eine Vorbildfunktion für andere.
Im Rahmen einer Feierstunde bekamen 18 neue Fahrbegleiter an der Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen von Landrat Uwe Schmidt ihre Zertifikate und ein kleines Geschenk überreicht. Damit gehören sie zu den insgesamt 500 Jungen und Mädchen an 15 Schulen im Landkreis die für mehr Sicherheit in Bussen und Straßenbahnen sorgen. "Allein im Jahr 2018 hat der Landkreis Kassel 215 Fahrbegleiter ausgebildet. Damit hat der Landkreis eine Vorreiterrolle in Hessen", betonte Schmidt in seiner kurzen Ansprache vor den Schülern. Das Engagement der jungen Fahrbegleiter sei beispielhaft, "nicht nur für andere Schüler, sondern auch für die Gesellschaft", so der Landrat.
Das Thema griff auch Simone Wolf, Jugendkoordinatorin beim Polizeipräsidium Nordhessen, auf. "Wir stellen immer wieder fest, dass sich viele beklagen, aber kaum jemand sich selbst engagieren will", so die Polizistin. Bei den Fahrbegleitern sei das anders: "Sie wollen nicht nur reden, sondern auch handeln."
Bevor die Fahrbegleiter ihre verantwortungsvolle Tätigkeit aufnehmen, werden sie intensiv auf ihre Aufgaben vorbereitet. So berichtete Trainerin Birgit Schaumburg von der KVG, dass die zukünftigen Fahrzeugbegleiter mit Rollenspielen in Deeskalation und Konfliktbewältigung geschult wurden. Außerdem standen Strategien zum neutralen Verhalten sowie Kommunikationstechniken und Körpersprache auf dem Stundenplan. "Die Schüler sollen dabei auch ein Gefühl dafür erhalten, wann sie selbst agieren können und wann es besser ist, Hilfe zu holen.", so Schaumburg.
Viel Lob für die Mädchen und Jungen kam auch von Schulleiter Driton Mazrekaj: "Die neue Generation von Fahrbegleitern an unserer Schule steht für Toleranz, Akzeptanz und ein friedliches Miteinander", betonte er. Mazrekaj und Schmidt waren sich abschließend auch darin einig, dass die neuen Fahrbegleiter Kompetenzen erworben haben, die für das ganze Leben nützlich sind.

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